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Geldsparen mit Thermografie-Aufnahmen

Best Practice

Geldsparen mit Thermografie-Aufnahmen

Wenn die Heizung nicht nur den Innenraum wärmt, sondern auch gleich noch die Außenwelt dazu, dann stimmt etwas nicht. Das mussten auch die Verantwortlichen der Kindertagesstätte Bondelbach in der Gemeinde Brigachtal feststellen.

In einer fünf Grad kalten Nacht ließen sie Wärmebilder von der Gebäudehülle anfertigen – mit aufgedrehten Heizungen, geschlossenen Fenstern und Türen und heraufgerollten Rollläden. Das Ergebnis: An allen Hausseiten sind besonders an Fenstern, Türen und bei Heizkörpern Stellen zu erkennen, an denen Energie ungenutzt nach außen dringt. Die Fotos der Wärmebildkamera zeigen, an welchen Stellen sich Schwachstellen befinden, durch die Wärme aus der Kita entweichen kann. Die Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenwelt sind in verschiedenen Farben dargestellt. Wärmelecks leuchten gelb bis rot: Ein untrügliches Zeichen dafür, dass hier der Temperaturunterschied besonders hoch ist.

Kita wird erweitert und energetisch saniert

Für 2015 steht somit die Sanierung der Kindertagesstätte auf dem Programm. An der Ostseite wird die Kita um einen Krippenraum mit 47 Quadratmetern erweitert, auch der Eingangsbereich wird größer. Gleichzeitig erhält die Kita eine energetische Sanierung. Rund 80 Prozent der Energie eines Hauses werden für Heizung und Warmwasser verbraucht.
„Diese Untersuchungen helfen, Geld zu sparen“, sagt Marcel Schmidt, Leiter Vertriebskanäle und Sonderthemen bei Energiedienst, dem regionalen Energieversorger in Brigachtal, der die nächtlichen Aufnahmen machen ließ. Thermografie-Aufnahmen würde nicht nur an öffentlichen Gebäuden Sinn machen, betont Schmidt. So könnten auch Privatpersonen ihr Haus oder Gebäude mit einer Wärmebildkamera abfotografieren lassen – für rund 100 Euro.
Fragen wie „Verliert mein Haus irgendwo Wärme?“ oder „Wie dicht ist die Gebäudehülle?“ dürften damit der Vergangenheit angehören. Und damit auch ungenutzte Wärme, die einfach ins Freie entweicht.

Mehr Informationen unter www.energiedienst.de/presse

 

 


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