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Gemeinsam Strom und Wärme sparen

Eigene Ziele setzen

Gemeinsam Strom und Wärme sparen

  • Gruppenfoto Teilnehmer der Klimawette Karlsruhe

    Gruppenfoto mit den Teilnehmenden der Klimawette Karlsruhe sowie Bürgermeister Klaus Stapf.
    Quelle: Umwelt- und Arbeitsschutz Stadt Karlsruhe

Baden-Württemberg hat sich vorgenommen, seinen Energieverbrauch bis zum Jahr 2050 um 50 Prozent gegenüber dem Wert von 2010 zu senken. Ein großes Ziel, das jeder einzelne umsetzen kann: Jede noch so kleine Sparmaßnahme schont nicht nur das Klima, sondern auch den eigenen Geldbeutel. 

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn sich alle daran beteiligen. In keinem anderen Bereich ist das so naheliegend und einfach wie beim Energiesparen. Ob Strom oder Wärme – jede noch so kleine Maßnahme hat eine große Wirkung, wenn viele sie umsetzen. Viele Initiativen in Baden-Württemberg gründen sich auf diese Idee: gemeinsame Ziele gemeinsam verwirklichen.

Die 2.000-Watt-Gesellschaft

Mit der Initiative "Lebe 2.000 Watt" ziehen gleich zehn Städte in Baden-Württemberg, Österreich und der Schweiz an einem Strang. Unter dem Motto „Gut leben mit weniger Energie“ wollen Bürgerinnen und Bürger in Arbon, Feldkirch, Gossau, Konstanz, Singen, St. Gallen, Radolfzell, Schaffhausen, Überlingen und Winterthur versuchen, ihren Energieverbrauch pro Tag auf 2.000 Wattstunden zu reduzieren. Hinter der Idee steckt eine Berechnung von Wissenschaftlern der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), nach der jeder Mensch im Durchschnitt 2.000 Wattstunden Energie pro Tag verbrauchen darf, um die Klimaerwärmung zu begrenzen. Das globale Mittel liegt bei 2.200 Wattstunden, das europäische bei 6.000 Wattstunden. Die Initiative gibt Bürgern und Kommunen Informationen und Tipps an die Hand, mit denen in den Bereichen Ernährung, Konsum, Wohnen und Mobilität Energie eingespart werden kann, ohne die Lebensqualität einzuschränken. Das selbstbewusste Ziel einer 2.000-Watt-Gesellschaft soll in jedem Haushalt verwirklicht werden, aber auch durch kommunale und regionale Maßnahmen und Entscheidungen, etwa im Bereich der Stadtentwicklung. Schließlich geht es schon in der Planung darum, Mobilitätskonzepte zu entwickeln, die klimafreundliche Transportmittel optimal miteinander verzahnen.

Karlsruhe macht Klima

Das gleiche Ziel: Energiesparen, aber mit anderem Ansatz, verfolgt die Stadt Karlsruhe. Im Rahmen ihrer Kampagne "Karlsruhe macht Klima"  setzen sich Kommune und Privathaushalte das Ziel, ihren CO2 -Ausstoß kontinuierlich zu senken: Drei Familien, ein Ehepaar und eine Wohngemeinschaft gingen mit der Stadt Karlsruhe die Wette ein, ihren CO2 -Ausstoß um eine selbstgewählte Menge innerhalb eines Jahres zu reduzieren. Das Ergebnis: Alle fünf gewannen ihre Klimawette und übertrafen ihre eigenen Ziele deutlich. Insgesamt verbrauchten sie in zwölf Monaten rund 12.000 Kilowattstunden weniger Energie für Strom und Heizwärme. Das entspricht rund vier Tonnen Kohlenstoffdioxid. 

Die Beispiele zeigen: Wer mit Strom und Wärme bewusst umgeht und darauf achtet, schon mit kleinen Maßnahmen den Verbrauch zu reduzieren, kann eine ganze Menge Energie sparen. Dabei hilft es, sich feste Ziele zu setzen. Ob in einer Wette, mit anderen zusammen oder nur für sich selbst.


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