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Zukunftsberufe heute erlernen

Zukunftsberufe

Fachwissen, bitte!

  • Arbeitsplatz Windpark

Damit die Energiewende neue Kräfte freisetzen kann, ist neues fachliches Knowhow gefragt. Schon jetzt sind durch sie neue Berufe mit neuen Anforderungen und Möglichkeiten entstanden, die zum Gelingen der Energiewende entscheidend beitragen. Wir stellen eine kleine Auswahl von Zukunftsberufen vor.

Die Spannungsmacher: Elektroingenieure

Wie holen wir aus Sonne, Wind und Wasser am meisten Strom? Und wie bringen wir den von A nach B? Wer solch grundlegende Fragen beantworten kann, ist selbst gefragt: Elektroingenieure entwickeln Technologien und stellen als Berater und Gutachter ihr Wissen zur Verfügung. Die Elektronindustrie hat seit 2010 bereits 42.000 neue Jobs geschaffen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Ingenieurkammer Baden-Württemberg www.ingkbw.de

Die Stoffplaner: Materialwissenschaftler 

Sie wissen, wie man die Lebensdauer von Batterien erhöht, welche Alternativen es zur Brennstoffzelle gibt und welcher Dämmstoff für Altbauten der effizienteste ist: Materialwissenschaftler setzen ihr interdisziplinäres Wissen aus Chemie, Physik, Informatik, Elektrotechnik und Geowissenschaft beispielsweise auch in den Bereichen Geothermie und Photovoltaik ein. Die Schwerpunkte des Studiums „Werkstoff- und Materialwissenschaften“ variieren von Hochschule zu Hochschule. Informationen zur Ausbildung finden Sie hier.

Die Erdflüsterer: Geologen 

Geologen sorgen dafür, dass Natur und Technik bestmöglich zusammenspielen. Sie erforschen und erproben etwa, wie man im Erduntergrund gleichzeitig CO2 speichern und Wärme gewinnen kann und leisten so einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele. Auch Fragen der Endlagerung atomarer Restbestände sind geologische Fragen. Im Berufsalltag pendeln Geologen zwischen Land und Labor. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Landesamtes für Geologie.

Die Abschlussmacher: Energiewirtschaftsmanager  

Baden-Württemberg hat die Chance, zur Boom-Region für Umwelttechnologien aufzusteigen. Das gelingt jedoch nur, wenn Kaufleute bei aller Aufbruchsstimmung einen kühlen Kopf bewahren. Energiewirtschaftsmanager verwandeln neue Technologien in wirtschaftliche Erfolge und machen sie so fit für die Zukunft. Weitere Informationen zu Beruf und Ausbildung unter www.energiemanager.ihk.de

Die Glücksbringer: Energieberater 

Jedes Haus ist eine energetische Einheit. Um seine Energieverluste zu minimieren und Energieeinsparpotenziale aufzudecken, hilft der fachmännische Blick in jeden Winkel beispielweise des Eigenheims. Auch bei der Umrüstung privater Heizungsanlagen auf Pellets oder Solarenergie sind sie erste Ansprechpartner – oft ist es sinnvoll, sie schon in der Planung eines Neubaus einzubeziehen. Energieberater ist kein geschützter Titel. Daher bieten sich viele Ausbildungsmöglichkeiten, beispielsweise die zum Architekten, Ingenieur, zum Techniker der Fachrichtung Umweltschutz oder zum Umwelttechniker. Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Wassermeister: Brunnenbauer 

Viel Gutes kommt von unten: in der Vergangenheit das Erdöl, in Zukunft Wasser und Wärme. Brunnenbauer planen und leiten Erdwärmebohrungen, suchen unterirdisch nach neuen Energiereserven und Speichermöglichkeiten. Die Ausbildung zum Brunnenbauer ist bundesweit geregelt und dauert drei Jahre. Wer sein Wissen vertiefen will, schließt ein Studium des Bauingenieurwesens mit Schwerpunkt Wasser- und Abfallwirtschaft an. Weitere Informationen unter www.brunnenbau-forum.de.  

Die Networker: Netzmonteure 

Kernelement der Energiewende ist der Umbau des zentralisierten auf ein dezentrales Energienetz. Das will nicht nur geplant, sondern vor allem auch gebaut werden. Netzmonteure übernehmen sämtliche technische Aufgaben bei Bau und Betrieb von Versorgungsnetzen und –anlagen. Sowohl private als auch öffentliche Unternehmen sind auf die Expertise von Netzmonteuren bei der Strom-, der Gas- und der Wasserversorgung angewiesen. Weitere Informationen finden Sie unter www.dvgw.de und unter www.vde.de.

Die Durchstarter: Produktmanager Elektromobilität 

Wer Energie sparen und effizienter einsetzen will, muss die Welt der Mobilität verändern. Produktmanager im Bereich Elektromobilität entwickeln neue Strategien und innovative Konzepte, mit denen die Menschen in Zukunft von einem Ort zum anderen kommen. Elektroantriebe spielen dabei eine tragende Rolle – sowohl bei Automobilen als auch bei Fahrrädern, mit denen durch Elektromotoren auch längere Strecken schneller zurückgelegt werden können. Weitere Informationen gibt es unter www.bem-ev.de .

Die Lebensversicherer: Logistiker 

Ob Rotor, Rohre oder Solarelemente: Die Energiewende sorgt für ein abwechslungsreiches Nebeneinander verschiedener neuer Produkte. Logistiker stellen sicher, dass Bauteile, Daten und Energie effizient und zuverlässig von A nach B gelangen. Warenflüsse müssen dabei nicht nur immer schneller, sondern auch immer günstiger werden. Das schließt optimierte Abläufe ein, um die Logistikketten der Zukunft umweltfreundlicher zu machen. Die Ausbildung zum Logistiker ist per Vollzeitstudium oder als dreijähriges duales FH-Studium mit betrieblicher Einbindung möglich. Weitere Informationen gibt es hier.


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