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CO2-Rechner

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CO2-Schulden sind keine Ehrenschulden

  • CO2-Fussabdruck dargestellt mit Kohlestücken

    Quelle: Mopic

In Industrieländern ist der CO2-Ausstoß zu hoch, genau wie der Verbrauch an endlichen Ressourcen. Dabei sind die Folgen für Natur und Klima Schäden für die Ewigkeit. Aber was bedeutet eigentlich "zu hoch"? 

Am 13. August 2015 war es soweit: Die natürlichen Ressourcen der Erde, die der Menschheit rein rechnerisch für das gesamte Jahr zur Verfügung standen, waren vollständig erschöpft. Zu diesem Ergebnis kommt die Umweltorganisation "Global Footprint Network" und bezieht sich dabei auf die Menge an Ressourcen, die unser Ökosystem im gleichen Zeitraum selbst reproduzieren kann. Auch der CO2-Ausstoß hat an diesem Tag das Limit dessen erreicht, was Wälder und Ozeane aufnehmen können und deshalb im gesamten Jahr 2015 hätte emittiert werden dürfen. Alles, was wir seither an natürlichen Ressourcen verbrauchen, bedeutet Raubbau an der Natur – und damit ökologische Schulden. Das Datum des "Earth Overshoot Day", zu Deutsch "Welterschöpfungstag", lässt sich aus dem Abgleich der globalen Biokapazität mit dem gesamten ökologischen Fußabdruck der Menschheit berechnen. Es ist in erster Linie der Lebensweise in den Industriestaaten zuzuschreiben, dass dieser Stichtag seit mehr als einem viertel Jahrhundert nicht mehr auf den 31. Dezember fällt und Jahr für Jahr zu einem früheren Zeitpunkt eintritt. Wäre der Ressourcenverbrauch überall auf der Welt so hoch wie in Europa, würden wir sogar umgerechnet drei Planeten benötigen, damit die natürlichen Ressourcen für ein ganzes Jahr reichen.

Auf jeden einzelnen Fußabdruck kommt es an

Damit sich dies eines Tages ändert und wir nicht mehr über die ökologischen Verhältnisse leben, müssen Veränderungen im Großen stattfinden – die Energiewende ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Auch im Kleinen kann man eine Menge dazu beitragen. Dabei hilft es, sich ein Bild davon zu machen, wie hoch der eigene Verbrauch ist und wie viel CO2 man selbst emittiert.

  • Wie und wo überall man seinen CO2-Fußabdruck reduzieren und Treibhausgase einsparen kann, machen auch die EnergiesparChecks des CO2-Netzwerks für den Klimaschutz deutlich. Sie richten sich an Mieter und Eigentümer und werden für verschiedene Lebensbereiche und Alltagssituationen angeboten – vom KühlCheck bis zum FlugCheck. 

 

 


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