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Womit spare ich wie viel?

Einsparpotenziale

Womit spare ich wie viel?

  • Steckdosenleiste mit Kippschalter zum Ausschalten

Die Energiewende ist ein großes Ziel. Wer Energie spart, macht kleine, wichtige Schritte in die richtige Richtung. Möglichkeiten dazu gibt es eine Menge – doch welches Einsparpotenzial steckt eigentlich hinter welchem Energiespartipp?

Mit einer Kilowattstunde Strom kann man 15 Hemden bügeln, 70 Tassen Kaffee kochen oder einen Hefekuchen backen. Ein durchschnittlicher deutscher Vier-Personen-Haushalt verbraucht im Jahr rund 4.500 Kilowattstunden (kWh) Strom. Eine große Menge, die sich mit den richtigen Maßnahmen stark verringern ließe – was  sich positiv auf das Klima und den eigenen Geldbeutel auswirkt.

Zum Beispiel beim Heizen: Wärmeenergie macht in privaten Haushalten im Schnitt 75 Prozent des Energieverbrauchs aus. Da macht sich das richtige Lüften ebenso bemerkbar wie die Wärmedämmung des Hauses oder der Austausch der Heizungsanlage. Die Einsparpotenziale sind von Haus zu Haus unterschiedlich. Im Energieverbrauchscheck des Programms „Zukunft Altbau“ können Sie prüfen, wie viel Heizkosten Sie sparen könnten und wie viel Strom Sie verbrauchen, den Sie eigentlich gar nicht nutzen.

Einsparpotenziale auf einen Blick

Auch im Alltag kann mit vielen kleinen und großen Tricks eine Menge Energie eingespart werden. Mit geringem Aufwand: Die folgende Übersicht zeigt, wie viel CO2 und wie viel Geld ein durchschnittlicher deutscher Vier-Personen-Haushalt im Jahr mit praktischen Energiespartipps sparen kann.

Heizkosten senken

Wenn Sie die Raumtemperatur um 1 Grad Celsius senken, können 5 bis 10 Prozent Heizenergie gespart werden. Mögliche Ersparnis: rund 70 Euro und 300 Kilogramm CO2.

Wenn Sie nicht zu Hause sind oder schlafen, kann die Temperatur im Haus auf 15 Grad Celsius gesenkt werden. Mögliche Ersparnis: rund 85 Euro und 360 Kilogramm CO2.

Wenn die kalte Jahreszeit angebrochen ist, stoßlüften Sie alle zwei bis drei Stunden, anstatt für längere Zeit die Fenster zu kippen. Mögliche Ersparnis: rund 70 Euro und 300 Kilogramm CO2.

Energiesparen im Haushalt

Wer ein altes Kühlgerät gegen eines der Energieeffizienzklasse A++ austauscht, kann viel Energie sparen. Mögliche Ersparnis: rund 40 Euro und 140 Kilogramm CO2.

Am sparsamsten sind Kühlschränke der Energieeffizienzklasse A+++. Durch einen solcher Kühlschrank lassen sich sogar Einsparungen von bis zu rund 70 Euro im Jahr realisieren.

Wenn Sie die Kühlschranktemperatur auf höchstens 7 Grad Celsius anstatt 5 Grad Celsius einstellen, sparen Sie bis zu 15 Prozent Energie. Mögliche Ersparnis: rund 7 Euro und 24 Kilogramm CO2.

Wer elektrische Geräte abschaltet und den Stecker zieht, anstatt im sie Stand-by Modus zu belassen, kann bis zu 400 kWh einsparen. Mögliche Ersparnis: rund 83 Euro und 290 Kilogramm CO2.

Wenn Sie fünf Glühlampen gegen fünf Energiesparlampen austauschen und die Nutzung auf fünf Stunden am Tag reduzieren, sparen Sie bis zu rund 80 Euro und 280 Kilogramm CO2.

Wenn Sie Wasser zweimal am Tag nicht auf dem Herd, sondern mit dem Wasserkocher erhitzen, sparen Sie bis zu rund 7 Euro und 24 Kilogramm CO2.

Waschen Sie Wäsche mit höchstens 40 Grad Celsius und verzichten Sie dabei auf Trockner und Vorwäsche. Mögliche Ersparnis pro Jahr bei 160 Waschgängen: rund 124 Euro und 430 Kilogramm CO2.

Schalten Sie den Geschirrspüler nur ein, wenn er wirklich voll ist und verzichten Sie auf eine Vorspülung. Mögliche Ersparnis: rund 28 Euro und 98 Kilogramm CO2.

Effizientes Autofahren

Wenn Sie den „Eco-Driving“-Fahrstil übernehmen, können Sie den Kraftstoffverbrauch um einen halben Liter pro 100 Kilometer senken. Mögliche Ersparnis pro Jahr: rund 100 Euro und 180 Kilogramm CO2.

Wenn bei der Hälfte der jährlichen Fahrdistanz die Geschwindigkeit von 110 auf 90 Stundenkilometer verringert wird, sind Einsparungen von rund 70 Euro und 125 Kilogramm CO2 möglich.

Wenn der Reifendruck um 0,5 bar zu niedrig ist, nimmt der Kraftstoffverbrauch um 5 Prozent zu. Abhilfe schafft eine regelmäßige Reifendruckkontrolle. Mögliche Ersparnis: rund 74 Euro und 140 Kilogramm CO2.

Quellen: WWF und ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg


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