FAQ Waermehaus

FAQ

Interaktives Wärmehaus

Wozu dient das interaktive Wärmehaus?

Die Wärmehaus-Grafik bietet eine einfache und interaktive Übersicht aller Möglichkeiten zur Erfüllung der Pflichten (Erfüllungsoptionen) gemäß des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG).

Wie funktioniert das interaktive Wärmehaus?

Sämtliche Erfüllungsoptionen sind grafisch einzeln dargestellt – mit den wichtigsten Funktionen im Überblick. Die Nutzer können jederzeit zwischen den einzelnen Optionen wechseln, um sich einen Bild von den gesetzlichen Möglichkeiten zu machen.

Was ist das Erneuerbare-Wärme-Gesetz?

Im Stromsektor besteht schon seit Ende der 1990er-Jahre ein Instrument, mit dem ein dynamischer Ausbau von erneuerbarer Energien gelenkt wird – das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Eine vergleichbare Entwicklung bei der Nutzung regenerativer Energien zur Wärmeerzeugung zeichnete sich erst im Jahr 2007 ab. Ein Jahr vor der Verabschiedung des Erneuerbare-Energie-Wärmegesetzes (EEWärmeG) im Bundestag führte Baden-Württemberg als erstes Bundesland im Jahr 2007 eine eigene Landesregelung, das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) ein. Dieses ging weiter als das Bundesgesetz und bezog auch Altbauten bei der Nutzungspflicht von erneuerbaren Energien mit ein. Die novellierte Fassung des EWärmeG ist am 1. Juli 2015 in Kraft getreten und sieht unter anderem eine breitere Auswahl und mehr Kombinationsmöglichkeiten bei den Erfüllungsoptionen vor. Den gesamten Gesetzestext zum novellierten EWärmeG können Sie hier einsehen.

Was sind die Erfüllungsoptionen?

Seit dem 1. Januar 2010 muss bei einem Heizanlagenaustausch in Wohngebäuden 10 Prozent der Wärme mit erneuerbaren Energien erzeugt werden. Die Hausbesitzer haben die Wahl zwischen Solarenergie, Pellets oder Holzheizung, Bioöl oder Biogas und Wärme-pumpen. Mit dem novellierten EWärmeG ab 1. Juli 2015 erhöht sich der Pflichtanteil auf 15 Prozent. Die Solarthermie ist jedoch nicht mehr „Ankertechnologie“. Außerdem gibt es mehr Erfüllungsoptionen und die Kombination verschiedener Erfüllungsmöglichkeiten wird zugelassen.

Wo finde ich weitere Informationen?

In einem Video des Umweltminsterium Baden-Württemberg wird das novellierte EWärmeG ausführlich erklärt.

Die regionalen Energieagenturen stehen für Fragen rund um das EWärmeG gerne zur Verfügung. Die Erstberatung ist kostenlos. Eine Übersicht über alle Energieagenturen im Land findet sich auf den Seiten der Klimaschutz und Energieagentur (KEA).

Sämtliche Fragen zur energetischen Sanierung von Altbauten beantwortet kompetent die Initiative Zukunft Altbau.

Unter der kostenfreien Telefonnummer 08000/12 33 33 berät Zukunft Altbau neutral und unabhängig zu allen Fragen der energetischen Gebäudemodernisierung und den aktuellen Fördermitteln.

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