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Heizen mit Holz

Heizen mit Holz

Kein Kamin? Kein Problem!

  • Holzstapel im Wald

    Holzstapel im Wald
    Quelle: Leonid Ikan - Fotolia

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  • Kreuzweise gestapeltes Scheitholz

    Kreuzweise gestapeltes Scheitholz
    Quelle: Glaser - Fotolia

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  • Holzpellets

    Holzpellets
    Quelle: Minerva Studio - Fotolia

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  • Ein Korb gefüllt mit Holzhackschnitzeln

    Ein Korb gefüllt mit Holzhackschnitzeln
    Quelle: Daniel Ernst - Fotolia

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  • Hand stellt Holzheizung ein, dahinter ein Stapel Scheitholz.

    Hand stellt Holzheizung ein, dahinter ein Stapel Scheitholz.
    Quelle: Jürgen Fälchle - Fotolia

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Heizen mit Holz – das geht auch ohne den traditionellen Kaminofen. Damit der Umstieg auf Holz auch wirklich besser für Luft und Umwelt ist, sollten einige Dinge beachtet werden. Wir erklären, was Sie wissen müssen.

Warum ist der Brennstoff Holz klimaneutral?

Holz ist ein natürlicher Brennstoff. Ersetzt er fossiles Heizmaterial, kann das zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beitragen. 

Während Bäume wachsen, binden sie Kohlendioxid aus der Luft. Das CO2 wird dann wieder freigesetzt, wenn das Holz verbrennt. Das Holz lässt also nur genau so viel Kohlendioxid frei, wie vorher gebunden wurde. Voraussetzung ist, dass zum Transport keine langen Wege zurückgelegt wurden, denn das verbraucht Kraftstoff und erzeugt zusätzliche Emissionen. Das Holz sollte also unbedingt aus Ihrer Nähe stammen. Und natürlich muss die Holzheizung richtig bedient werden. Wie das geht, erfahren Sie im Leitfaden „Heizen mit Holz - so wird’s gemacht“ der Landesanstalt für Umwelt, Messung und Naturschutz (LUBW).

Die Alternative zum Kamin

Wer mit Holz heizen will, hat die Wahl zwischen einem Zentralheizungskessel oder einer Einzelraumfeuerungsanlage.  Letztere beheizt vor allem den Raum, in dem sie steht. Neben offenen Kaminen, Kaminöfen und Kachelöfen zählen dazu auch Grund- oder Speicheröfen, die viel Wärme speichern können und deshalb nicht durchgängig befeuert werden müssen. Mit Zentralheizungskesseln hingegen können Sie gleich mehrere Räume gleichzeitig erwärmen. Automatisch befeuerte Holzkessel laden den Brennstoff sogar von selbst nach. Die Bedienung einer solchen Anlage ist komfortabel und mit der von Öl- und Gasheizungen vergleichbar. Oft dienen in diesen Holzkesseln Pellets als Brennstoff, die aus einem Vorratsbehälter automatisch in den Feuerraum gelangen. In größeren Zentralheizungsanlagen werden hingegen Holzhackschnitzel verwendet. Mehr über die verschiedenen Öfen erfahren Sie hier.

Holzöfen müssen richtig betrieben werden 

Die Verbrennung von Festbrennstoffen in kleinen Feuerungsanlagen führt  zu hohen Emissionen. Unter anderem werden Kohlenmonoxid, unverbrannte Kohlenwasserstoffe und Feinstaub ausgestoßen. Um Luft und Gesundheit nicht zu belasten, legt die „Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen“ Grenzwerte für den Ausstoß von Staub und Kohlenmonoxid fest. Beim Kauf einer solchen Anlage sollte man auf eine Prüfbescheinigung achten, die garantiert, dass die Grenzwerte eingehalten werden. Die Emissionswerte können sich zudem vervielfachen, wenn die Heizung falsch bedient wird. Fragen Sie für eine ausführliche Beratung einfach Ihren Schornsteinfeger. 

Holz ist nicht gleich Holz

• Im Kachelofen oder im Kamin wird Scheitholz verbrannt. Je nach Baumart sollte das Holz zwischen einem und 2,5 Jahren gelagert werden, um zu trocknen.

• Sogenannte Pellets sind kleine Holzstäbe, die einen Durchmesser von höchstens 25 Millimeter haben. Sie bestehen aus zusammengepressten Holz- und Sägenebenprodukten. Wenn sie verbrennen, entstehen weniger Emissionen als bei Scheitholz. Achten Sie aber auch hier auf die Qualität des Brennstoffes. Zertifikate wie DIN Plus oder EN Plus garantieren zum Beispiel einen bestimmten Mindestheizwert. 

Holzhackschnitzel oder Hackgut nennt man kleingehacktes Holz, das als regenerativer Brennstoff verwendet werden kann. Holzhackschnitzel werden vor allem in Hackschnitzelheizkraftwerken zur Strom- und Wärmeerzeugung verwendet. 

Weitere Informationen zu Holzbrennstoffen und ihrer Lagerung finden Sie hier.


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