Infografik Smart Grids


Energiewende smart machen: So funktionieren Smart Grids – die intelligenten Netze.



Je mehr Energie aus Photovoltaik und Windkraft in unseren Stromnetzen zur Verfügung steht, desto größer wird die physikalische Herausforderung, die Netze stabil zu halten. Denn die Schwankungen der Leistung von Sonne und Wind müssen jederzeit ausgeglichen werden. In ganz Europa liegt die Frequenz für Wechselstrom bei exakt 50 Hz (Hertz) – Abweichungen sind nur minimal vertretbar. Daher werden seit vielen Jahrzehnten Stromnetze über zentrale Leitstellen permanent überwacht. Sollte die Frequenz ansteigen, etwa durch viel Windstrom bei Sturm, müssen an anderer Stelle Kraftwerke heruntergefahren werden. Ein Ausgleich muss oft binnen Minuten oder sogar Sekunden erfolgen, was durch konventionelle Kraftwerke meistens nicht schnell genug machbar ist.
Smart Grids bilden eine digitale Lösung für diese Herausforderung: In den intelligenten Netzen sind viele Stromerzeuger, Speicher und Verbraucher per Schnittstelle verbunden. Ein Ausgleich erfolgt hier automatisiert und sehr schnell.


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