Glossar

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Finden Sie alle Begriffe zur Energiewende

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  • Besondere Ausgleichsregelung
    Die Besondere Ausgleichsregelung soll verhindern, dass energieintensive Unternehmen, die im internationalen oder intermodalen Wettbewerb stehen, und Schienenbahnen durch die EEG-Umlage in ihrer Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigt werden. Sie zahlen deshalb nach Antrag eine verringerte EEG-Umlage. Schliessen
  • Bioenergie
    Bioenergie bezeichnet Wärme, Strom und Kraftstoffe, die aus Biomasse gewonnen werden. Als Biomasse werden Stoffe organischer Herkunft, also pflanzliche oder tierische Produkte, bezeichnet. Im Gegensatz zu anderen Formen der Energieerzeugung wird bei Bioenergie nur so viel CO2 freigesetzt, wie vorher von den Pflanzen gebunden wurde. Schliessen
  • Bioenergiedorf

    Bioenergiedörfer sind Gemeinden, Städte, Orts- oder Stadtteile, die ihre Wärme- und Stromversorgung überwiegend durch den Einsatz von Bioenergie decken.

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  • Biogas

    Biogas steht für alle Gase, die durch Vergärung aus Biomasse entstehen und die energetisch verwertbar sind.

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  • Biomasse
    Alle Stoffe organischer Herkunft, die durch Pflanzen und Tiere anfallen oder erzeugt werden, werden als Biomasse bezeichnet. Sie umfasst alle in der Natur lebenden und gestorbenen Pflanzen und Tiere, sowie deren Rückstände und Nebenprodukte. Beispiele sind Holz, Stroh, tierische Exkremente wie Dung oder Pflanzenöl. Schliessen
  • Blockheizkraftwerk
    Blockheizkraftwerke (BHK) sind Heizungsanlagen, die gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen (Kraft-Wärme-Kopplung). Die Abwärme ihrer Verbrennungsmotoren nutzen sie direkt, um beispielsweise Gebäude zu heizen. Der Strom wird ebenfalls selbst genutzt oder ins Netz eingespeist. Schliessen
  • Brennwert

    Der Brennwert gibt an, wie viel Wärmeenergie abgegeben wird, wenn Stoffe vollständig verbrennen und anschließend die Verbrennungsgase auf 25 °C abkühlen und kondensieren. Er wird in Kilojoule pro Kilogramm (kJ/kg) angegeben.

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  • Brennwerttechnik

    Wird neben der Wärmeenergie, die durch Verbrennung entsteht, auch die Kondensationswärme genutzt (siehe Brennwert), spricht man von Brennwerttechnik. Die Kondensationswärme entsteht bei der Verbrennung durch den Wasserdampf, der in Abgasen enthalten ist.

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  • Bruttostromerzeugung

    Bruttostromerzeugung bezeichnet die gesamte in Kraftwerken erzeugte elektrische Energie. Sie hat den Zusatz „brutto“, weil sie auch den Eigenverbrauch der Anlagen und die Leistungsverluste auf dem Weg miteinschließt. Beim Nettostromverbrauch werden diese hingegen abgezogen.

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  • Bruttostromverbrauch
    Der Bruttostromverbrauch ist die Summe der gesamten ins Stromnetz eingespeisten Erzeugung eines Landes (Wind, Wasser, Sonne, Kohle, Öl, Erdgas und andere) und der Stromflüsse aus dem Ausland, abzüglich der Stromflüsse ins Ausland. Schliessen
  • Bürgerdividende
    Bürgerdividende: Vom Ausbau der Stromnetze betroffene Bürgerinnen und Bürger können sich teilweise finanziell am Leitungsbau auf der gesamten Übertragungsnetzebene beteiligen. Mit projektbezogenen Finanzierungen soll die Akzeptanz für den Netzausbau gestärkt werden. Schliessen
  • Bürgersolaranlage/Bürgerwindpark
    Als Bürgersolaranlage oder Bürgerwindpark bezeichnet man von Privatpersonen gemeinschaftlich gebaute und betriebene Photovoltaik- oder Windenergieanlagen, in der die einzelnen Personen Beiträge investieren – meistens in Form einer Energiegenossenschaft. Schliessen

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  • Clusteranbindung
    Werden mehrere Offshore-Windparks an eine Anschlussleitung mit hoher Transportkapazität angeschlossen, spricht man von einer Clusteranbindung. Damit muss nicht jeder Windpark separat ans Netz angeschlossen werden und die Eingriffe in die Meeresumwelt werden vermindert. Schliessen
  • CO₂

    Kohlendioxid (CO2), auch Kohlenstoffdioxid, ist ein Gas, das aus Kohlenstoff und Sauerstoff besteht. Es ist ein Treibhausgas und natürlicher Bestandteil der Luft. Der eigentlich geringe Gehalt ist jedoch im vergangenen Jahrhundert stark angestiegen.

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  • CO₂-Fußabdruck

    Der CO2-Fußabdruck misst den Gesamtbetrag der CO2-Emissionen, den eine bestimmte Quelle ausstößt. Er lässt sich beispielsweise für Personen, Länder oder Unternehmen berechnen.

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  • Day-ahead-Handel
    Beim Day-ahead-Handel am Spotmarkt der Strombörse wird Strom bis zu einen Tag vor dem Liefertermin gehandelt. Noch kurzfristiger orientiert ist der Intraday-Handel. Verträge mit längeren Lieferfristen werden auf dem Terminmarkt gehandelt. Schliessen
  • Direktvermarktung
    Der Verkauf von Strom aus erneuerbaren Energiequellen an Dritte wird als Direktvermarktung bezeichnet. Mit der Novelle des EEG im Jahr 2014 müssen Betreiber von neuen Anlagen ihren regenerativ erzeugten Strom nun direkt vermarkten, also einen Käufer für ihren Strom suchen (Direktvermarkter). Für Kleinanlagen sind weiterhin Ausnahmen vorgesehen.

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  • Einspeisemanagement
    Abregelung von Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien- und KWK-Anlagen auf Verlangen des Netzbetreibers unter Ersatz der Kosten. (Quelle: http://gav-energie.de) Schliessen
  • Einspeisevergütung

    Einspeisevergütung: Eine staatlich festgelegte Vergütung von Strom. Der Stromerzeuger erhält sie vom Netzbetreiber für die Einspeisung seiner erzeugten Energie ins Stromnetz. In Deutschland sind die Einspeisevergütung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen sowie die Umlage auf den Strompreis im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt.

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  • Einspeisevorrang
    Bevor Strom aus konventionellen Energien ins Netz eingespeist wird, kommt Ökostrom zum Zug. Dieser Einspeisevorrang wurde im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegt. Erneuerbare Energien haben nur geringe variable Erzeugungskosten, deshalb würden sie auch ökonomisch gesehen im Strommarkt zuerst verkauft werden. Schliessen
  • Elektrizität

    Als Elektrizität werden alle Erscheinungen bezeichnet, die von ruhenden und bewegten elektrischen Ladungen ausgehen.

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  • Emissionshandel

    Unter Emissionshandel versteht man den Handel von so genannten Emissionszertifikaten, die es beispielsweise Unternehmen erlauben, eine bestimmte Menge an CO2 auszustoßen. Werden weniger Treibhausgasemissionen produziert als das Unternehmen Zertifikate hat, kann es diese verkaufen. Durch eine Höchstgrenze an Zertifikaten beschränkt der Emissionshandel den Kohlendioxid-Ausstoß.

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  • Emissionszertifikate
    Emissionszertifikate erlauben es Unternehmen, eine bestimmte Menge an CO2 auszustoßen. Diese Zertifikate können gekauft und verkauft werden. Schliessen
  • Endenergie

    Die Energiemenge, die den Verbraucher in Form von Brennstoffen, Treibstoffen oder elektrischer Energie erreicht, nennt man Endenergie.

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  • Energie

    Energie ist die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten. Sie wird nicht erzeugt, sondern lediglich umgewandelt und als elektrische Energie, Wärme oder als Licht nutzbar. Die Maßeinheit für Energie ist Joule.

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  • Energieeffizienz

    Die Energieeffizienz beschreibt, wie hoch der Energieaufwand ist, um einen bestimmten Nutzen zu erzielen. Je geringer der Energieverlust, desto höher ist die Energieeffizienz.

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  • Energieeffizienzhaus

    Energieeffizienzhäuser sind Gebäude, die durch effiziente Energietechniken deutlich weniger Energie verbrauchen als herkömmliche Gebäude. Allerdings gibt es keinen verbindlichen Standard, an den die Bezeichnung geknüpft ist. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) bezeichnet Gebäude als Energieeffizienzhäuser (früher: Niedrigenergiehäuser), die einen um mindestens 30 Prozent geringeren Energieverbrauch aufweisen, als in der Energieeinsparverordnung für vergleichbare Neubauten gefordert wird.

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  • Energieeffizienzklasse

    Energieeffizienzklassen sind Teil einer Bewertungsskala. Sie zeigen, wie hoch der Energiebedarf eines Gerätes für einen bestimmten Nutzen ist. Elektrogeräte beispielsweise werden auf einer Skala von „A+++“ (sehr effizient) bis „G“ (nicht effizient) bewertet.

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  • Energiegenossenschaft

    Verschiedene Akteure können sich zur Rechtsform Genossenschaft zusammenschließen, um gemeinsam Energie zu gewinnen, beispielsweise aus Windkraft, Biomasse oder Kraft-Wärme-Kopplung. Meist verfolgen sie das Ziel einer dezentralen Energiegewinnung. Die Genossenschaft ist eine beliebte Form für Bürger, die gemeinsam in die ökologische Energieerzeugung investieren (Bürgerenergiegenossenschaft).

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  • Energieinfrastruktur

    Die Energieinfrastruktur ist das System, das uns mit Energie versorgt. Sie umfasst Erzeugung, Transport und Speicherung von Energie.

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  • Energie sparen

    Wer Energie spart, senkt seinen Verbrauch. Dies geschieht einerseits dadurch, dass Strom und Wärme nur noch da verbraucht werden, wo sie wirklich benötigt werden. Andererseits ist die Steigerung der Energieeffizienz, also der Einsatz von weniger Energie für den gleichen Nutzen, ein wichtiger Bestandteil des Energiesparens.

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  • Energiespeicher

    Energiespeicher: Wenn Energie nach ihrer Erzeugung nicht direkt verbraucht wird, kann sie durch chemische, thermische, elektrische oder mechanische Prozesse gespeichert werden. Dabei wird sie in eine andere Energieform umgewandelt. Beispiel: In einem Pumpspeicherkraftwerk wird überschüssige Energie dazu verwendet, Wasser von einem unteren in ein höher gelegenes Becken zu pumpen. Wird die Energie als Strom benötigt, fließt das Wasser in das untere Becken zurück und treibt dabei eine Turbine an, die Strom erzeugt.

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  • Energiewende

    Die Energiewende ist die Umstellung auf eine nachhaltige Energieversorgung durch die Steigerung der Energieeffizienz und den dominierenden Einsatz von erneuerbaren Energien sowie die Anpassung und den Ausbau der hierfür erforderlichen Infrastruktur unter Aufrechterhaltung der bestehenden Versorgungssicherheit.

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  • EnEV – Energieeinsparverordnung
    Die Energieeinsparverordnung (EnEV) regelt den energiesparenden Wärmeschutz und die energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden. Durch bautechnische Anforderungen wird der Energiebedarf eines Gebäudes und somit der Energieverbrauch eingegrenzt. Sie gilt für Wohngebäude, Bürogebäude und gewisse Betriebsgebäude. Schliessen
  • Energy-only-Markt
    Ein Energiemarkt, bei dem primär ausschließlich tatsächliche Energielieferungen vergütet werden, nicht die reine Bereitstellung von Leistung, heißt Energy-only-Markt. Schliessen
  • Erneuerbare Energien
    Als erneuerbare Energien/regenerative Energien werden Energieformen bezeichnet, die praktisch unerschöpflich zur Verfügung stehen: Sonnen-, Wind-, Wasser-, Bioenergie oder Geothermie stehen praktisch unerschöpflich zur Verfügung. Schliessen
  • Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

    Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verfolgt das Ziel, den Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms am Bruttostromverbrauch in Deutschland bis zum Jahr 2050 auf mindestens 80 Prozent zu erhöhen. Dazu enthält das EEG Regelungen u.a. zum Ausbaukorridor, zur Vermarktung und zur Vergütung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen.

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  • EEG-Umlage
    Die EEG-Umlage gleicht den Unterschied zwischen den tatsächlichen Erlösen aus der Vermarktung von erneuerbaren Energien und der finanziellen Förderung aus. Sie wird als Teil des Strompreises von den Stromendverbrauchern getragen. Die teilweise Befreiung von energieintensiven Industrien erhöht die Umlage, da die finanzielle Differenz aus Einnahmen und Ausgaben der Netzbetreiber auf weniger Stromverbraucher umgelegt wird. Schliessen
  • Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG)
    Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) des Landes Baden-Württemberg trägt dazu bei, dass der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung erhöht wird, um in der Folge den CO2-Ausstoß zu senken. Beim Austausch einer Heizungsanlage in Bestandsgebäuden müssen mindestens 15 Prozent des Wärmeenergiebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Schliessen

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  • Fermentierung

    Fermentierung nennt man im Bereich der Energieerzeugung die sauerstofflose Gärung von Biomasse zur Herstellung von Biogas. In dem mehrwöchigen Gärungsprozess wird Biomasse von Bakterien und Mikroorganismen zersetzt. Das Biogas wird danach zur Energieerzeugung genutzt.

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  • Flexibilitätsprämie
    Betreiber von Biogasanlagen und Biomethananlagen, die vor dem 1. August 2014 in Betrieb genommen wurden, erhalten eine im EEG definierte Flexibilitätsprämie mit dem Ziel, dass die bedarfsorientierte Stromproduktion aus Biomasse erhöht wird. Die Prämie gibt es für die Bereitstellung zusätzlicher, regelbarer, installierter Leistung und damit für Investitionen in größere Gasspeicher und Generatoren. Schliessen
  • Fossile Brennstoffe

    Fossile Brennstoffe wie Braunkohle, Steinkohle, Erdöl und Erdgas sind nicht unendlich verfügbar. Sie bestehen hauptsächlich aus Kohlenstoff bzw. Kohlenwasserstoffen, die bei der Verbrennung in Kohlendioxid umgewandelt werden. .

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  • Fracking
    Fracking ist die Abkürzung für den englischen Begriff „hydraulic fracturing“. Dabei werden durch Druck Risse in unterirdischen Gesteinsschichten erzeugt, damit Gase oder Flüssigkeiten leichter und beständiger zur Bohrung fließen und gewonnen werden können. Schliessen

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  • Geothermie

    Geothermie, auch Erdwärme genannt, ist die in der Erdkruste gespeicherte Wärmeenergie. Je weiter man in die Erdkruste vordringt, desto wärmer wird es. Diese Wärmeenergie kann unendlich zur Energiegewinnung genutzt werden. Geothermie ist also eine erneuerbare Energiequelle.

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  • Gleichstrom

    Im Gegensatz zum Wechselstrom ändert sich die Fließrichtung des Gleichstroms nicht. Er wird beispielsweise von Batterien und Photovoltaik-Anlagen erzeugt und muss zunächst in Wechselstrom umgewandelt werden, bevor er Verbrauchern über die Steckdose bereitgestellt werden kann.

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  • Grundlast

    Die Grundlast ist der Grundbedarf an Strom, der während eines Tages zu jeder Zeit benötigt wird. Die Nachfrage nach Energie ist also die ganze Zeit über mindestens so hoch wie die Grundlast. Dem Strombedarf entsprechend ist die Grundlast im Winter höher als im Sommer.

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  • GuD-Kraftwerk
    In einem Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk (GuD-Kraftwerk) werden die Prinzipien eines Gasturbinenkraftwerks und eines Dampfkraftwerks in einem mehrstufigen Kraftwerksprozess genutzt. Die Abgase der Gasturbine treiben die Dampfturbine an. Dadurch ist der Wirkungsgrad, also das Verhältnis von Aufwand zum Nutzen, mit mehr als 60 Prozent sehr hoch. GuD-Kraftwerke können schnell und flexibel angeschaltet werden, wenn erhöhter Strombedarf gedeckt werden muss. Schliessen

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  • Hackschnitzel

    Holzhackschnitzel sind ein regenerativer Brennstoff. Das zerkleinerte Holz wird als Biomasse in Hackschnitzelheizwerken und Hackschnitzelheizkraftwerken verwendet und dient so zur Strom- und Wärmeerzeugung.

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  • Heizkraftwerk

    Heizkraftwerke sind Anlagen, die mithilfe einer Kraft-Wärme-Kopplung Strom und Wärme erzeugen: Die Abwärme der Stromerzeugung wird in ein Fernwärmenetz eingespeist. So erreichen Heizkraftwerke einen überdurchschnittlichen Wirkungsgrad (Verhältnis Aufwand zu Nutzen) von etwa 70 Prozent.

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  • Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ)

    Wird Strom über weite Strecken transportiert, geschieht dies mit einer gleichbleibenden Hochspannung von etwa 400 Kilovolt, der so genannten Hochspannungsgleichstromübertragung. Die Hochspannung wird vor der Übertragung durch Leistungstransformatoren erzeugt und im Anschluss in Umspannwerken in niedrigere Spannungsebenen transformiert.

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  • Höchstspannungsnetz

    Das Höchstspannungsnetz besteht aus Stromleitungen, die elektrische Energie über große Distanzen übertragen können. Die Spannungen liegen bei bis zu 1.000.000 Volt.

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  • Holzpellets

    Pellets aus naturbelassenem, zusammengepresstem Holz und Säge-Nebenprodukten werden als erneuerbarer Brennstoff verwendet.

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  • IEA
    IEA ist die Internationale Energieagentur – eine Kooperationsplattform im Bereich der Erforschung, Entwicklung, Markteinführung und Anwendung von Energietechnologien mit Sitz in Paris, die im Zuge der Ölkrisen gegründet wurde. Schliessen
  • IEKK

    Das "Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept Baden-Württemberg" (IEKK) konkretisiert die im Klimaschutzgesetz des Landes Baden-Württemberg festgelegten Klimaschutzziele zum Ausbau der erneuerbaren Energien, zur Energieeinsparung und zur Wirtschaftlichkeit für 2020. Das im Juli 2014 im Landtag verabschiedete Konzept enthält 108 Strategien und Maßnahmen u. a. für die Bereiche Strom, Wärme und Verkehr, mit denen die Klimaschutzziele in Baden-Württemberg erreicht werden sollen.

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  • IKI
    IKI ist die „Internationale Klimaschutzinitiative“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Seit 2008 finanziert sie gezielt Projekte zum Klimaschutz und zum Schutz der biologischen Vielfalt in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie in Transformationsländern, in denen sich das politische oder ökonomische System grundlegend ändert. Schliessen
  • Intelligentes Stromnetz

    Das intelligente Stromnetz („Smart Grid“) ist ein Konzept, bei dem die verschiedenen Akteure des Energiesystems – Stromerzeuger, Speicher, Netze, Verbraucher – kommunikativ miteinander verbunden sind. Kernelement ist die optimale und flexible Anpassung der Stromerzeugung an die Nachfrage. Es dient der effizienten und störungsfreien Energieversorgung der Zukunft.

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  • Intraday-Handel
    Beim Intraday-Handel am Spotmarkt der Strombörse wird 24-stündig Strom mit Lieferung am selben oder folgenden Tag vermarktet. So können Überschüsse und Engpässe ausgeglichen werden. Ebenfalls kurzfristig orientiert ist der Day-ahead-Handel. Verträge mit längeren Lieferfristen werden auf dem Terminmarkt gehandelt. Schliessen
  • IRENA
    Die Internationale Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) mit Sitz in Abu Dhabi und Bonn hat als internationale Regierungsorganisation die Aufgabe, Industrie- und Entwicklungsländer beim Ausbau der erneuerbaren Energien zu beraten und zu unterstützen. Schliessen

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  • Joule

    Joule ist die Einheit, in der Energie gemessen wird. Ein Joule ist die Menge an Energie, mit der man ein Watt Leistung eine Sekunde lang aufrechterhalten kann.

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  • Kapazitätsreserve
    Die Kapazitätsreserve soll in einer KapResV geregelt werden. Der aktuelle Entwurf zum StrommarktG spricht von Anlagen und erweitert damit den ursprünglichen Begriff (Erzeugungs- anlagen) auf Lasten. Anlagen in der Kapazitätsreserve nehmen nicht am Strommarkt teil und werden eingesetzt, wenn Defizite in der Systembilanz zu befürchten sind. Dies dient der Abgrenzung zur Netzreserve und Netzstabilitätsanlagen. Grundsätzlich steht die Einbindung von Anlagen in die Kapazitätsreserve unter dem Vorbehalt der Zustimmung der EU-Kommission (EU-Beihilferichtlinien). Geschätzte Kosten: 130-260 Mio. EUR/a. (Quelle: gav-energie.de) Schliessen
  • Kapazitätsmarkt
    Unter einem Kapazitätsmarkt wird ein Markt verstanden, bei dem nicht nur die verbrauchte Strommenge vergütet wird, sondern auch die Bereithaltung von Stromerzeugungskapazitäten. Kapazitätsmechanismen sollen zur Versorgungssicherheit beitragen. Schliessen
  • Kernenergie

    Als Kernenergie wird die Wärme bezeichnet, die beim Spalten von Atomkernen entsteht. Sie wird in Kernkraftwerken an Wasser abgegeben, wodurch Wasserdampf entsteht, der Turbinen antreibt und so in elektrischen Strom umgewandelt werden kann. Dabei entsteht radioaktiver Abfall.

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  • Kilowatt

    Kilowatt ist eine Maßeinheit für elektrische Leistung. Ein Kilowatt entspricht 1.000 Watt.

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  • Kilowattstunde

    Die Maßeinheit Kilowattstunde gibt an, welche Energiemenge für eine Leistung von einem Kilowatt während einer Stunde benötigt wird.

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  • Klimaschutz

    Der Begriff Klimaschutz bezeichnet Maßnahmen, die der Erwärmung des globalen Klimas entgegenwirken. Ein Beispiel dafür ist die Reduzierung von Treibhausgasen.

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  • Klimaschutzgesetz
    Das Klimaschutzgesetz ist ein Gesetz zur Förderung des Klimaschutzes in Baden-Württemberg. Dessen Ziel ist es, dem weltweiten Anstieg der Durchschnittstemperatur entgegenzuwirken. Das Gesetz enthält Ziele zur Reduktion von CO2 und wird durch das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept (IEKK) ergänzt, in dem konkrete Handlungsfelder festgeschrieben werden. Das Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg ist am 31. Juli 2013 in Kraft getreten, das IEKK wurde am 15. Juli 2014 vom baden-württembergischen Landtag beschlossen.

     

     

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  • Klimawandel
    Jede Änderung des Klimas über Jahrzehnte hinweg wird als Klimawandel bezeichnet. Das Verbrennen fossiler Brennstoffe verursacht einen starken Anstieg der CO2-Konzentrationen und anderer Treibhausgase in der Atmosphäre. Dadurch steigen insgesamt die durchschnittliche Temperatur der Atmosphäre und die Meeresspiegel. Auch Sturmfluten sowie Überschwemmungen nehmen zu. Schliessen
  • Kohlekraftwerk

    In Kohlekraftwerken werden Braun- oder Steinkohle verbrannt. Dadurch entsteht Wärme, die Wasser in Wasserdampf umwandelt und eine Turbine zur Stromerzeugung antreibt.

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  • Kraft-Wärme-Kopplung

    Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist ein Verfahren, bei dem sowohl elektrischer Strom als auch nutzbare Wärme gewonnen werden, etwa in Blockheiz- und GuD-Kraftwerken. Der Nutzungsgrad von Kraft-Wärme-Kopplung beträgt bis zu 90 Prozent.

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  • Kyoto-Protokoll
    Im Kyoto-Protokoll verpflichteten sich Industrieländer, im Zeitraum von 2008 bis 2012 die eigenen Treibhausgasemissionen um mindestens fünf Prozent zu senken. Ziel des Protokolls war es, der globalen Erderwärmung und dem Klimawandel entgegenzusteuern. Auf der UN-Klimakonferenz in Doha im Dezember 2012 wurde eine zweite Verpflichtungsperiode des Protokolls bis 2020 beschlossen.       Schliessen

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  • Lastmanagement

    Lastmanagement bedeutet, dass der Energiebedarf, auch Netzlast genannt, an die Kapazitäten und die Flexibilitäten der Kraftwerke angepasst wird, um Lastspitzen zu vermeiden. Dieses Verfahren ist sinnvoll, da elektrische Energie nur in geringem Maße gespeichert werden kann. Der Begriff wird auch in Unternehmen oder in großen Gebäuden benutzt, in denen Strom-Bezugsleistungen gemanagt werden.

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  • Leistung

    Die Leistung ist ein Maß für das Arbeitsvermögen, bezogen auf einen bestimmten Zeitraum. Sie wird in der Einheit Watt bzw. Kilowatt angegeben.

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  • Marktprämie
    Die Marktprämie wird vom Netzbetreiber an Betreiber von Anlagen zur Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien gezahlt, die ihren Strom direkt vermarkten. Sie bildet sich aus der Differenz des so genannten anzulegenden Wertes (entspricht der früheren Einspeisevergütung) und des durchschnittlichen monatlichen Marktwertes der erneuerbaren Technologie und wird auch als „gleitende Marktprämie“ bezeichnet. Seit dem EEG 2014 ist die Direktvermarktung für neue Anlagen ab einer bestimmten Größe verpflichtend und die Managementprämie im anzulegenden Wert enthalten. Schliessen
  • Megawatt

    Megawatt ist eine Maßeinheit für elektrische Leistung. Ein Megawatt entspricht 1.000.000 Watt.

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  • Megawattstunde

    Die Einheit Megawattstunde bezeichnet die Energiemenge, die bei einer Leistung von einem Megawatt innerhalb einer Stunde benötigt wird.

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  • Merit-Order-Effekt
    Strom aus Erneuerbaren Energien hat laut EEG Vorfahrt im Netz und wird vorrangig eingespeist. An besonders windigen oder sonnigen Tagen, an denen viel erneuerbarer Strom erzeugt wird, erhöht sich das Stromangebot an der Börse. Der „erneuerbare Strom“ wird dann zuerst eingesetzt, um die Stromnachfrage zu decken – und verdrängt dadurch das Angebot der teuersten konventionellen Stromanbieter und senkt den Börsenpreis. Dieser Effekt heißt Merit-Order. Schliessen
  • Monitoring-Bericht „Energie der Zukunft“
    Die Bundesregierung überprüft die Umsetzung der Energiewende und ihrer Ziele regelmäßig, um bei Bedarf nachsteuern zu können. Der erste Monitoring-Bericht "Energie der Zukunft" erschien am 19. Dezember 2012. Im November 2015 wurde bereits der 4. Monitoring-Bericht veröffentlicht. Themen sind der Ausbau der erneuerbaren Energien, die Energieeffizienz, die Versorgungssicherheit, der Netzausbau und die Bezahlbarkeit. Schliessen

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  • Netzreserve
    Gewährleistung der Sicherheit und Zuverlässigkeit des Elektrizitätsversorgungssystems (=> Netzstabilitätsanlagen). Zeitlich und größenmäßig orientiert an regionalen Netzengpässen. Die Netzreserve ist unabhängig von der =>Kapazitätsreserve zu sehen. Die Netzreserve soll von den ÜNB zur Gewährleistung der Sicherheit und Zuverlässigkeit des Elektrizitätsversorgungssystems errichtet werden können. Die Netzreserve soll in einer Übergangsphase die Abschaltung der süddeutschen Kernkraftwerke kompensieren bis die geplanten Nord-Süd-HGÜ- Trassen in Betrieb gehen. Die Netzreserve besteht im Wesentlichen aus Kraftwerken, die zur Stilllegung bei der BNetzA angemeldet und von den ÜNB als systemrelevant eingestuft wurden. Nach geltender Gesetzgebung dürfen sie, unabhängig von der Bewertung ihrer Systemrelevanz, für mindestens 5 Jahre nicht mehr an den Strommarkt zurückkehren. Im geplanten § 13b Abs. 4 Satz 2 EnWG soll nunmehr geregelt werden, dass diese Anlagen für eine Dauer von 24 Monaten als systemrelevant ausgewiesen werden. Will der Anlagenbetreiber nach diesen 24 Monaten die Anlage nicht wieder am Strommarkt einsetzen, sondern vorläufig stilllegen, hat der ÜNB auf entsprechende Anzeige hin, die weiter bestehende Systemrelevanz zu prüfen. Ge- schätzte Kosten: 122 Mio.EUR/a für ein Winterhalbjahr. (Quelle: http://gav-energie.de/) Schliessen
  • Nettostromverbrauch
    Der Nettostromverbrauch ist die von Verbrauchern genutzte Strommenge. Nicht eingerechnet sind der Eigenbedarf der Kraftwerke und Übertragungs- beziehungsweise Netzverluste. Schliessen
  • Netzebene

    Netzebenen sind Teile eines Stromnetzes, die sich durch unterschiedliche Spannungen (U) voneinander unterscheiden:

    • Höchstspannung (HöS): 220 U 380 Kilovolt
    • Hochspannung (HS): 60 < U < 220 Kilovolt
    • Mittelspannung (MS): 6 U 60 Kilovolt
    • Niederspannung (NS): U ≤ 0,4 Kilovolt
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  • Netzentgelte
    Netzentgelte sind Gebühren, die die (Gas- und Strom-)Netzbetreiber den Energieanbietern für die Durchleitung von Gas und Strom in Rechnung stellen. Diese Kosten werden wiederum vom Endverbraucher getragen und sind im Strompreis mitenthalten. Da Netze natürliche Monopole sind, ist Verbraucherschutz in diesem Marktsegment besonders wichtig. Deshalb regelt die Bundesnetzagentur den Netzzugang und die Netzentgelte. Schliessen
  • Nutzenergie
    Nutzenergie bezeichnet die Energie, die dem Endnutzer für seine Bedürfnisse zur Verfügung steht. Sie wird direkt aus der Endenergie gewonnen. Mögliche Formen von Nutzenergie sind Wärme zur Raumheizung, Kälte zur Raumkühlung, Licht oder mechanische Arbeit. Schliessen
  • Netzentwicklungsplan
    Der Netzentwicklungsplan (NEP) beschreibt, welche Maßnahmen in den nächsten zehn Jahren beim bedarfsgerechten Aus- und Umbau des deutschen Höchstspannungsstromnetzes an Land erforderlich sind, um einen sicheren und zuverlässigen Netzbetrieb gewährleisten zu können. Diese Maßnahmen dienen maßgeblich der Integration der schnell wachsenden erneuerbaren Energien und sind damit ein elementarer Bestandteil für das Gelingen der Energiewende.Der NEP wird jährlich gemeinsam von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern erstellt und der Bundesnetzagentur (BNetzA) als zuständiger Regulierungsbehörde vorgelegt. Schliessen

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  • Offshore

    Offshore: Stromerzeugung mit Windenergieanlagen auf See.

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  • Onshore

    Onshore: Stromerzeugung mit Windenergieanlagen an Land.

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  • Ozon

    Ozon ist eine Form des Sauerstoffmoleküls, das vor allem in der Stratosphäre vorkommt, also in etwa 15 bis 50 Kilometern Höhe. Ozon filtert schädliche UV-Strahlung der Sonne und hält sie so von der Erdoberfläche fern.

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  • Passivhaus

    Passivhäuser sind sehr energieeffiziente Gebäude. Geheizt werden sie überwiegend durch Sonneneinstrahlung und durch Abwärme, die durch den Betrieb technischer Anlagen entsteht. Dies macht den Einsatz einer konventionellen Heizungsanlage überflüssig. Zusammen mit einer lückenlosen Wärmedämmung der Gebäudehülle führt dies zu einem Heizwärmebedarf von weniger als 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr, kurz kWh/(m2a). Die Belüftung eines Passivhauses erfolgt über eine Lüftungsanlage.

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  • Pellets
    Holzpellets werden aus Holz oder Säge-Nebenprodukten hergestellt und vor allem in Pellet-Heizungen als Brennstoff genutzt. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, also ein erneuerbarer Energieträger. Zudem ist Holz CO2-neutral, da es bei der Verbrennung so viel Kohlendioxid freisetzt wie es beim Wachsen bindet. Schliessen
  • Photovoltaik

    Photovoltaik ist die Umwandlung von Lichtenergie, meist aus Sonnenenergie, in elektrische Energie mit Hilfe von Solarzellen.

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  • Power-to-Gas

    Power-to-Gas ist ein System, das mittels Elektrolyse überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien in Wasserstoff oder künstliches Erdgas umwandelt. In dieser Form kann die Energie im Erdgasnetz gespeichert werden.

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  • Power to heat (P2H)
    Der Begriff Power-to-Heat bezeichnet die Umwandlung von Strom in Wärme für z.B. Heizungsanlagen oder Warmwasserbereitung. Schliessen
  • Primärenergie

    Wasser, Sonne, Wind, Erdgas, Steinkohle und Erdöl beispielweise tragen auch dann Energie, wenn diese noch nicht nutzbar gemacht wurde. Diese Energie nennt man Primärenergie.

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  • Primärenergieverbrauch
    Der Primärenergieverbrauch bezeichnet die gesamte Menge an Primärenergie, die während eines bestimmten Zeitraums verbraucht wird. Der Primärenergieverbrauch umfasst neben dem Endenergieverbrauch auch den Eigenverbrauch der Kraftwerke und Energieverluste bei Erzeugung, Transport und Verbrauch. Schliessen
  • Pumpspeicherkraftwerk

    Ein Pumpspeicherkraftwerk ist ein Energiespeicher, der aus zwei miteinander verbundenen Staubecken in unterschiedlichen Höhen besteht. Herrscht Überschuss an Strom, wird dieser verwendet, um Wasser in das obere Becken zu pumpen. Zu Zeiten mit hohem Strombedarf fließt das Wasser in das untere Becken zurück und setzt eine Turbine in Bewegung, die wiederum Strom erzeugt.

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  • Regelenergie
    Die Regelenergie wird auch als Regelleistung oder Reserveleistung bezeichnet. Bei unerwarteten Ereignissen im Stromnetz gleicht der Netzbetreiber Leistungsschwankungen mithilfe von Regelenergie aus. Negative Regelenergie gleicht einen Leistungsüberschuss im Stromnetz aus, indem Abnehmer dem Netz Strom entziehen. Wenn mehr Strom nachgefragt ist als prognostiziert, dann werden kurzfristige Stromeinspeisungen ins Netz nötig. Diese eingespeiste Energie wird positive Regelenergie genannt. Schliessen
  • Repowering
    Repowering: Alte Kraftwerke werden durch neue, leistungsstärkere ersetzt, um den Wirkungsgrad einer Anlage zu steigern. Dies ist vor allem bei Windenergieanlagen an guten Standorten sinnvoll, da sich hier die Technik im Laufe der Jahre erheblich verbessert hat. Schliessen
  • Reservekraftwerke
    Um bei der Energiewende eine sichere Energieversorgung zu garantieren, stehen bei möglichen Engpässen alte Kohle- oder Gaskraftwerke als Reservekraftwerke zur Verfügung, die bei Engpässen reaktiviert werden können. Sie wurden von den Netzbetreibern – im Auftrag der Bundesnetzagentur – für die Übergangszeit unter Vertrag genommen. Schliessen
  • Redispatch
    Drosselung und Erhöhung der Stromeinspeisung von Kraftwerken nach vertraglicher Vereinbarung mit dem Netzbetreiber unter Ersatz der Kosten (derzeitige Kosten inkl. Einspeisemanagement über eine Mrd. EUR/a mit steigender Tendenz) (Quelle: http://gav-energie.de) Schliessen

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  • Smart Grid

    Das intelligente Stromnetz (Smart Grid) ist ein Konzept, bei dem die verschiedenen Akteure des Energiesystems – Stromerzeuger, Speicher, Netze, Verbraucher – kommunikativ miteinander verbunden sind. Kernelement ist die optimale und flexible Anpassung der Stromerzeugung an die Nachfrage. Es dient der effizienten und störungsfreien Energieversorgung der Zukunft.

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  • Smart Meter

    Ein Smart Meter ist ein intelligenter Stromzähler, der in ein Kommunikationsnetz eingebunden ist und dem Anschlussnutzer den Energieverbrauch und die Nutzungszeit anzeigt. Die erhobenen Daten werden an das Energieversorgungsunternehmen übertragen. Smart Meter sind wichtige Bestandteile intelligenter Stromnetze (Smart Grid).

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  • Solarmodul

    Ein Solarmodul ist ein Modul, das aus Solarzellen besteht. Diese wandeln das Licht der Sonne in elektrische Energie um. Die Spannung, die das Modul erzeugen kann, ist abhängig von der Anzahl der in Reihe geschalteten Solarzellen, aus denen es sich zusammensetzt.

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  • Solarstrom

    Solarstrom ist elektrische Energie, die mit einer Photovoltaikanlage aus Sonnenenergie gewonnen wird. Solarstrom zählt zu den erneuerbaren Energien, da die Sonnenergie unerschöpflich ist.

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  • Solarthermie

    Solarthermie ist die Nutzung von Sonnenenergie zur Erwärmung von Wasser oder zur Unterstützung der Heizung.

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  • Solarzelle

    Eine Solarzelle ist ein Element eines Solarmoduls, das Sonnenlicht direkt in elektrische Energie umwandelt.

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  • Spitzenausgleich
    Energieintensive Unternehmen des produzierenden Gewerbes erhalten eine Steuerbegünstigung namens Spitzenausgleich, wenn sie ihre Energieeffizienz ab 2013 um jährlich 1,3 Prozent und ab 2016 um jährlich 1,35 Prozent erhöht. Zudem müssen Umwelt- oder Energiemanagementsysteme eingeführt werden. Schliessen
  • Stresstest
    Im Stresstest werden Kernkraftwerke auf ihre Sicherheitsreserven unter extremen Ereignissen und Unfällen geprüft, um etwaige Nachrüstungsbedarfe zu analysieren. Schliessen
  • Strom

    Strom ist die Bewegung von elektrischen Ladungsträgern. Die Ladungsträger bewegen sich von einem hohen Potenzial zu einem niedrigen Potenzial und verursachen so elektrischen Strom. In einer Gleichung ausgedrückt ist Strom = Spannung / Widerstand oder elektrische Leistung / Spannung.

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  • Strombörse

    Die Strombörse ist ein organisierter Markt für Strom. Hier werden Mengen an Strom zu bestimmten Zeiten gehandelt. Angebot und Nachfrage können so gebündelt werden.

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  • Stromeinspeisungsgesetz

    Mit dem Gesetz über die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in das öffentliche Netz, kurz Stromeinspeisungsgesetz, wurden 1991 Stromversorgungsunternehmen erstmals dazu verpflichtet, Energie aus erneuerbaren Quellen zu kaufen. Das Gesetz wurde im Jahr 2000 vom Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) abgelöst.

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  • Sicherheitsbereitschaft
    Ursprünglich unter dem Begriff Klimareserve adressiert, soll sie der Überführung von 2,7 GW Braunkohlekraftwerken ab 2017 in die Sicherheitsbereitschaft mit anschließender Stilllegung gegen kostenbasierte Vergütung sicherstellen. Geschätzte Kosten für die Sicherheitsbereitschaft und die Stilllegung der Braunkohlekraftwerke: 230 Mio. EUR/a für die Dauer von 7 Jahren. (Quelle: http://gav-energie.de) Schliessen

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  • Thermografie

    Thermografie macht die Oberflächentemperatur von Objekten sichtbar. Dazu wird die Infrarotstrahlung, die von einem Objekt ausgeht, ausgewertet. Unterschiedliche Temperaturen werden dann in unterschiedlichen Farben angezeigt.

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  • Treibhauseffekt

    Die Erwärmung der Erde durch die Wirkung von Treibhausgasen in der Atmosphäre wird Treibhauseffekt genannt. Die Gase lassen Strahlung, die von der Sonne kommt, hindurch, absorbieren oder reflektieren aber Wärmestrahlung, die von der Erde abgegeben wird.

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  • Treibhausgas

    Diese gasförmigen Stoffe in der Luft nehmen die Infrarotstrahlung der Erde auf und erwärmen dadurch die Erdoberfläche und die untere Atmosphäre. So tragen sie zum Treibhauseffekt bei. Eines dieser Treibhausgase ist Kohlendioxid (CO2).

     

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  • Übertragungsnetz

    Das Übertragungsnetz ist das Netz aus Stromleitungen, das elektrische Energie über große Distanzen von den Kraftwerken zu den Verteilnetzen transportiert.

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  • Versorgungssicherheit

    Versorgungssicherheit bedeutet, dass eine störungsfreie Versorgung mit Strom und Gas langfristig und zu jeder Zeit abgesichert ist.

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  • Verteilnetze
    Ursprünglich dienten regionale Verteilnetze nur dem Transport des Stroms vom Übertragungsnetz zu den Endverbrauchern. Heute sind aber auch viele Erneuerbare-Energien-Anlagen an die Verteilnetze angeschlossen. Der Stromfluss kehrt sich darum zeitweilig um, und die Verteilnetze speisen in die Übertragungsnetze ein. Schliessen
  • Volatile Energieträger
    Volatile (fluktuierende) Energieträger erzeugen Energie nicht gleichmäßig, sondern schwankend. Das trifft zum Beispiel auf die Solar- oder Windenergie zu, da die Sonne nicht durchgängig scheint und der Wind nicht immer weht. Schliessen
  • Versorgungsqualität
    Vermeidung von Spannungseinbrüchen, Spannungsschwankungen, Abweichungen der Netz- frequenz sowie Kurzzeitunterbrechungen. Die Versorgungsqualität wird durch Vorgänge be- stimmt, deren Dauer in der Regel unter drei Minuten liegt. (Quelle: http://gav-energie.de Schliessen
  • Versorgungszuverlässigkeit
    Die Versorgungszuverlässigkeit wird durch die Anzahl und Dauer von Versorgungsunterbrechungen gekennzeichnet. Sie zeigt auf, ob ein elektrisches System seine Versorgungsaufgaben unter vorgegebenen Bedingungen während einer bestimmten Zeitspanne erfüllen kann. Für die Bewertung der Versorgungszuverlässigkeit werden die Versorgungsunterbrechungen beim Letztverbraucher (Netzkunden) ausgewertet. Hierzu gibt es international und europaweit abgestimmte Definitionen für Kenngrößen, wie zum Beispiel die der Nichtverfügbarkeit in Minuten pro Jahr (SAIDI-Wert). (Quelle: http://gav-energie.de) Schliessen

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  • Wärmebrücke

    Wärmebrücken sind Bereiche in Bauteilen eines Gebäudes, durch die Wärme schneller nach außen transportiert wird als in anderen Bereichen. Anfällig für diese Wärmeverluste sind Übergänge zwischen zwei Bauteilen, etwa an Fensterrahmen, an Gebäudeecken oder zwischen Dach und Hauswand.

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  • Wärmedämmung

    Wärmedämmungen verringern den Durchgang der Wärmeenergie, damit der gedämmte Bereich nicht so schnell abkühlt. Im Sommer dient Wärmedämmung als Wärmeschutz.

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  • Wärmeerzeugung
    Wärmeerzeugung ist die Erzeugung von Heizwärme, beispielsweise durch Verbrennung eines Brennstoffes, durch Solarthermie oder mit Wärmepumpen (Erdwärme). Schliessen
  • Wasserkraft

    Wasserkraft ist mechanische Energie, die aus der Bewegung von Wassermengen gewonnen wird. In Wasserkraftwerken wird daraus Strom erzeugt. Wasser ist eine regenerative Energiequelle.

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  • Watt

    Watt ist eine Maßeinheit, die für Leistung verwendet wird. Sie setzt umgesetzte Leistung, also die verbrauchte Menge an Strom oder Wärme, ins Verhältnis zu einem bestimmten Zeitraum.

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  • Wechselstrom

    Strom, der regelmäßig in schnellen Abständen seine Richtung verändert, heißt Wechselstrom. Die Netzfrequenz 50 Hz in Deutschland bedeutet, dass der Strom 50 Mal in der Sekunde die Richtung wechselt. Wechselstrom wird auch AC, „alternating current“, genannt.

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  • Windenergie

    Windenergie ist die Nutzung der kinetischen Energie bewegter Luftmassen. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Stromerzeugung durch erneuerbare Energien in Deutschland und besitzt die größten Ausbaupotenziale der „Erneuerbaren“. Man unterscheidet zwischen Windenergieanlagen an Land (Onshore) und Windenergieanlagen auf See (Offshore). 

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  • Zieldreieck der Energiepolitik
    Zieldreieck der Energiepolitik: Bei allen energiepolitischen Maßnahmen sind die drei Kriterien Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit ausgewogen zu berücksichtigen. Schliessen

http://energiewende.baden-wuerttemberg.de/de/wissen/nachschlagen/glossar/