Service-Navigation

Energiewende 2.0

Serie

Energiewende 2.0: Ideen für eine Reform der Finanzierung

Eine Studie hat dem Südwesten beim Ausbau der erneuerbaren Energien erst kürzlich unter allen Bundesländern Vorbildcharakter attestiert. Dennoch wird das Land aus heutiger Sicht das Klimaziel für 2020 wohl verfehlen. Zu diesem Schluss kam bereits im September 2017 Umweltminister Franz Untersteller. Für das derzeitige Stocken der Energiewende gebe es mehrere Gründe, so die Kritiker. Unter anderem sei es höchste Zeit, über eine Reform ihrer Finanzierung nachzudenken. Denn die aktuelle Systematik aus Abgaben, Umlagen und Steuern gilt vielen als überholt. Sie schaffe zu wenige Anreize für den Umstieg auf emissionsarme Technologien und sie sei mitverantwortlich, dass der CO2-Ausstoß zuletzt nicht mehr spürbar gesunken ist. 

Wer sich mit der Finanzierung der Energiewende beschäftigt, landet unweigerlich bei der EEG-Umlage. Teil 1 unserer Serie untersucht dieses Instrument, das häufig in der Kritik steht. Hinter der Umlage steckt jedoch eine erfolgreiche Idee: Sie ermöglicht eine sichere Finanzierung von Investitionen für den schnellen Ausbau der Erneuerbaren. Wir erklären, warum dies auch in Zukunft wichtig ist und was die Ursachen des zwischenzeitlich starken Anstiegs der Umlage waren.Im zweiten Teil analysieren wir die aktuell bestehende Wettbewerbsverzerrung, die zwischen Strom und fossilen Brennstoffen entstanden ist. Diese ergibt sich durch Steuern und Umlagen, die den Strompreis stärker belasten. Wichtig für die Diskussion um eine Neufinanzierung der Energiewende ist dabei auch der Blick auf die Probleme, die daraus resultieren. Fehlende Lenkungswirkung hin zu effizienten und emissionsarmen Technologien sowie gehemmte Sektorenkopplung sind hier die Stichworte.Im abschließenden Teil stellen wir einzelne Reformansätze für eine verbesserte und effizientere Finanzierung der Energiewende vor. In gleich mehreren Initiativen haben sich dazu kluge Köpfe Gedanken gemacht. Viele der Experten stehen einer Stromsteuer, wie es sie bis heute gibt, kritisch gegenüber. Die Lösung sehen sie am ehesten in einer umfassenden CO2-Bepreisung.


Teil 1:  EEG-Umlage verstehen – warum sie auch in Zukunft wichtig ist

Teil 2:  Wettbewerbsverzerrungen vermeiden – Strom weniger belasten

Teil 3:  Finanzierung neu denken – Reformansätze im Überblick

 

 


Fußleiste