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Teil 1: Energieeffizienz in Haushalten

Serie: Energieeffizienz

Mitmachen – wie Haushalte von Sparmaßnahmen ganz konkret profitieren

Was bringen LEDs wirklich? Wie lassen sich Heizkosten effektiv senken? Wie fährt man energiebewusst Auto? Und: Lohnt es sich, Strom selbst zu erzeugen? Fragen wie diese sind nicht neu. Die Antworten verblüffen aber immer wieder. Wir können auf ganz einfache Weise zum Gelingen der Energiewende beitragen und dabei sogar Geld sparen. Wenn wir wollen, jeden Tag.

Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, zu Hause, am Arbeitsplatz oder unterwegs mit weniger Energie auszukommen. Viele Verbraucher begrüßen diese Anreize, oft sorgen aber vor allem alte Gewohnheiten dafür, dass dann doch manches so bleibt wie es immer schon war. Zudem sind natürlich immer mehr Elektrogeräte, zum Beispiel in der Kommunikation, dafür verantwortlich,  dass unser Stromverbrauch nicht spürbar abnimmt. Es sei denn, es gelingt uns, unser Nutzungsverhalten grundlegend zu ändern.

Schluss mit Stromfressern

In den eigenen vier Wänden gibt es jede Menge Einsparpotenzial. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist das Thema Beleuchtung aktuell. Müssen wirklich alle Räume in der Wohnung hell erleuchtet sein? Reicht es nicht auch, dort die Lampe einzuschalten, wo man sich gerade aufhält? Der Handel bietet außerdem LED-Leuchtmittel inzwischen für etwa 5 Euro an, bei geringerer Wattzahl auch preiswerter. Womöglich bringen Sie es nur schwer übers Herz, funktionstüchtige Glühbirnen auszuwechseln. Aber bedenken Sie bitte, dass Sie mit LEDs rund 80 Prozent Energie sparen können. Auch ein A+++-Kühlschrank rechnet sich: Er kann gegenüber einem alten Gerät rund 70 Euro Ersparnis pro Jahr bringen.

Ausschalten statt Stand-by-Modus

Mehr noch als für Beleuchtung oder Haushaltsgeräte verbrauchen wir Energie für Fernseher und Computer. Das liegt zum einen an den Stand-by-Funktionen, zum anderen ziehen manche Geräte auch ausgeschaltet noch Strom. Wer zu Hause und im Büro konsequent Computer, Drucker und vor allem Handy-Ladegeräte vom Netz nimmt, kann laut Angaben der Deutschen Energieagentur (dena) über 100 Euro im Jahr sparen – mal abgesehen vom Dienst an der Umwelt.

Wärme halten und Heizkosten senken

Zum energetischen Sanieren und Dämmen finden Hausbesitzer ebenso Informationen im Netz wie zur Wärmewende, so zum Beispiel auch hier. Aber auch im Alltag ergeben sich viele kluge Möglichkeiten. Unterschätzt wird zum Beispiel eine alte Faustregel: Stoßlüften statt gekippter Fenster. Über die Wintermonate lassen sich damit rund 70 Euro Energiekosten sparen. Den gleichen Effekt hat die Absenkung der Raumtemperatur um nur 1 Grad Celsius.

Reifendruck prüfen und Fuß vom Gas

Auch im Auto winkt Einsparpotenzial. Zu niedriger Reifendruck etwa kann uns im Jahr rund 70 Euro kosten, was einer guten Tankfüllung entspricht. Runter vom Gas, lautet eine andere Devise. Die alte „Tempo 100“-Forderung hat ökologisch und ökonomisch sehr wohl Sinn. Zudem lieber niedertourig fahren und früh in den nächsten Gang schalten.

Mehr Informationen, wo und wie viel Sie noch sparen können, erhalten Sie hier.

Energie selbst erzeugen und speichern

Vielleicht fragen Sie sich nach Möglichkeiten, Strom oder Wärme selbst zu erzeugen, etwa über eine Heizanlage mit Kraft-Wärme-Kopplung. In der Zukunft werden womöglich auch neuartige Stromspeicher Verbrauchern noch mehr Unabhängigkeit von örtlichen Anbietern verschaffen. So hat Tesla bereits seine Solarbatterie PowerWall auf den Markt gebracht. Gern gibt Ihnen ein Energieberater einen Überblick über den neuesten Stand und die jeweiligen Fördermöglichkeiten.

Mehr über Vorteile für Unternehmen erfahren Sie in Teil 2 unserer Serie.

Weitere Informationen zur Energieeffizienz in Haushalten finden Sie auch in den beiden Broschüren des Umweltministeriums "Energiesparen im Haushalt – Praktische Tipps für den Alltag" und "Energie-Sparbüchle".

 

 

 


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