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Teil 3: Erneuerbare Energien im Wärmebereich – die richtige Wahl

Serie: Die Wärmewende (Teil 3)

Erneuerbare Energien im Wärmebereich – die richtige Wahl

  • Quelle: ozgurcoskun

 

Das seit dem 1.7.2015 geltende Erneuerbare-Wärme-Gesetz des Landes (EWärmeG) soll in Baden-Württemberg grundsätzlich dazu beitragen, dass sich der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung der Gebäude erhöht. Es gibt aber gleichzeitig eine Menge Möglichkeiten für die Umsetzung der gesetzlichen Anforderung.

 

Als Eigentümer eines Bestandsbaus – Wohn- oder Geschäftshaus – können Sie erneuerbare Energien nutzen oder stattdessen entsprechende Alternativen zur Verringerung des Energiebedarfs oder zur effizienten Nutzung der Energie wählen. Darüber hinaus sind auch Kombinationen möglich. Weitere Infos dazu finden Sie hier oder Sie informieren sich bei einem Energieberater über die Details.

Sanierungsfahrplan

Als alternative Erfüllungsoption sieht das neue EWärmeG vor, dass Eigentümer von Wohn- und Nichtwohngebäuden sich mit professioneller Hilfe einen Sanierungsfahrplan erstellen lassen können. Dieser liefert die Gesamtbetrachtung auf ein Verbrauchsziel und optimale Lösungen, die individuell, ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll sind. Ein vorzeitiger, freiwilliger Sanierungsplan senkt den Pflichtanteil aus erneuerbaren Energien für Eigentümer von Wohnhäusern von 15 auf 10 Prozent. Der für Nichtwohngebäude ebenfalls mögliche Sanierungsfahrplan umfasst zusätzlich die Bereiche Lüftung, Kühlung und Beleuchtung. Er soll dann als vollständige Erfüllung der Auflagen gelten, der Pflichtteil von 15 Prozent entfällt somit. Einzelheiten zum Sanierungsfahrplan wurden in einer gesonderten Verordnung festgelegt.   

Wie und bei wem Sie sich einen Sanierungsfahrplan erstellen lassen können und wie es mit der Finanzierung aussieht, lesen Sie in Teil 4 unserer Serie. 


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