Joerg steht im Wohnzimmer

Effizienz –

mein zweiter Vorname!

Die Energie-Spar-Challenge | Folge 02: Wer heizt effizienter?
Um das Video zu sehen, müssen Sie dieses Feld durch einen Klick aktivieren. Dadurch werden Informationen an Youtube übermittelt und unter Umständen dort gespeichert. Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Informationen zum Datenschutz.

Ich bin eher der sparsame Typ. Naja, besser gesagt, ich bin eben effizient. Denn mit der richtigen Heizung und einer energetisch optimierten Gebäudehülle muss man auf warme Stunden an kalten Herbst- und Wintertagen nicht verzichten! Wie ich zu meinem Sparfuchs-Konzept kam, verrate ich hier.

Der gute Herr Watzinger …

Ganz untätig war ich ja bisher nicht: Ich habe die Isolation der Heizungsrohre erneuert, um unnötigen Wärmeverlusten vorzubeugen. Die Heizungsanlage wurde einem hydraulischen Abgleich durch den Fachmann unterzogen. Alle Heizkörper habe ich zudem mit smarten Thermostaten ausgestattet, die ich ganz einfach über eine App auf dem Handy steuern kann. Aber optimieren geht ja bekanntlich immer! Darum habe ich auch den Energieberater Herr Watzinger eingeladen. Gemeinsam haben wir alles durchgecheckt und sind zu dem Entschluss gekommen: Da geht noch was!

Effizienz kommt ja auch im Duden vor Ersparnis

Wenn man sich heute für eine neue Heizung entscheidet, kommt man an erneuerbaren Energien nicht vorbei. Das EWärmeG (Erneuerbare-Wärme-Gesetz) verpflichtet Sie dazu, mind. 15 % der benötigten Wärme mit erneuerbaren Energien zu erzeugen oder die Gebäudehülle zu dämmen. Natürlich will ich mehr als das – denn mit Erneuerbaren spart man nicht nur Stromkosten, man heizt auch noch besonders klimafreundlich. Und BAFA-gefördert wird das Ganze auch!

Illustration Pellets

Neben der erneuerbaren Energie aus unserer Solaranlage haben meine Frau und ich uns außerdem dafür entschieden, unsere alte Öl-Niedertemperaturanlage gegen eine Pelletheizung mit Pufferspeicher zu tauschen. Das schien für uns persönlich neben Wärmepumpen, einem Anschluss an Wärmenetze und weiteren Optionen eine gute Wahl zu sein. Investiert haben wir 25.000 €, bezuschusst wurden durch die Förderung satte 11.250 €. Wer eine Förderung beantragen will, muss das übrigens unbedingt vor der Vergabe des Auftrags tun. Im besten Fall auf Basis eines soliden Kostenvoranschlags, bei dem auch genug Puffer miteinberechnet ist.  

Grafik: Bis zu 45 % Kostendeckung

Volle Power Förderprogramm 

Das BAFA-Förderprogramm „Heizen mit erneuerbaren Energien“ deckt zwischen 20 und 45 % der Kosten, die bei Kauf einer neuen Heizung anfallen. 

Joerg lacht und spricht mit anderem Mann

Optionen: Erneuerbare zum Heizen 

  • Wärmepumpen: Bezug von Wärme aus Erde oder Luft  
  • Biomasseheizung: Pellet- und Hackschnitzelheizungen oder Scheitholzanlage 
  • Solarthermieanlage: Nutzung von Strom aus Solarenergie  
„Die Förderzuschüsse haben mich bei der Finanzierung echt entlastet.“

Der Geldbeutel dankt – das Klima auch!

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass die Deutschen allein 2013 rund 53 Mrd. € fürs Heizen ausgegeben haben. Und trotzdem wettern manche, dass sich die Anschaffung einer neuen, klimafreundlichen Heizung erst nach Jahren rechnet. Ich sage mal so, die Förderzuschüsse sind sehr attraktiv und haben mich bei der Finanzierung echt entlastet. Und auf lange Sicht komme ich mit meiner Pelletheizung viel günstiger weg – auch was unseren CO₂-Fußabdruck betrifft. Ob ich’s wieder tun würde? Darauf können Sie wetten.