Nina steht im Garten

Macht mich zur Gewinnerin:

Unsere Solaranlage

Die Energie-Spar-Challenge | Folge 04: Wer erzeugt mehr erneuerbare Energien?
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Jörg hat ordentlich vorgelegt mit seiner Solaranlage. Aber wenn er die Spar-Challenge gewinnen will, muss er noch eine Schippe drauflegen. Schließlich bin ich mit unserer Solaranlage jetzt auch unter den Energie-Gewinnern! Unseren Weg dorthin und einige Spar-Tipps teile ich hier.

Nina steht im Garten

Ist unser Dach überhaupt geeignet?

Die Frage aller Fragen. Die Antwort lautet in nahezu jedem Fall: ja! Und nicht nur das Sattel- oder Flachdach, sondern auch Hausfassade und der Balkon bieten ungeahnte Potenziale, klimafreundlichen und günstigen Strom zu erzeugen. Im Optimalfall setzen Sie die Anlage auf ein bereits gedämmtes Dach oder installieren diese nach einer Dachsanierung.

Illustration Haus mit Bauleiter

Um das Potenzial zu ermitteln, haben wir uns vor Ort Beratung von unserem regionalen Photovoltaik-Netzwerk eingeholt. Auch die regionalen Energieagenturen oder das Solar Cluster Baden-Württemberg sind geeignete Anlaufstellen, um sich umfassend zu informieren. Wir entschieden uns, Dach und Balkon mit Anlagen auszustatten. Und einen Stromspeicher im Keller wollten wir auch, denn den meisten Strom verbrauchen wir erst nachmittags und abends, wenn wir alle wieder von der Arbeit und Schule zuhause sind. Also dann, wenn die Sonneneinstrahlung schwächer ist. Mit Blick auf die Zukunft ergibt auch eine Wärmepumpe Sinn. Mit einer Wärmepumpe können wir einen Teil des Heizstroms selbst günstig und vor Ort erzeugen. Den Einbau haben wir allerdings erst in ein paar Jahren geplant.  

Mehr eigene Energie = mehr Unabhängigkeit

Wir haben in die Zukunft gedacht und gleich eine etwas größere Anlage auf unser Hausdach mit einer Leistung von 15 kWp (Kilowatt-Peak) in Kombi mit einem Speicher mit 5 KWh installiert. Dann wird auch der Strombedarf wie z. B. für die geplante Ladestation unseres Elektroautos klimafreundlich gedeckt. Bevor die Anlage und der Speicher installiert wurden, holten wir uns natürlich erstmal Angebote ein. Sie sind die Grundlage für die Kreditanfrage bei unserer Hausbank.

Förderzuschuss von der L-Bank 

Das erfolgreiche Förderprogramm „Netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher“ wird für 2021 und 2022 neu aufgelegt. Förderanträge können bei der L-Bank gestellt werden.  

Illustrative Darstellung Kosten

Kosten und Nutzen im Überblick 

  • Kosten Photovoltaikanlage: ca. 17.000 € bis 20.000 € 
  • Erzeugt 13.000 bis 17.000 kWh pro Jahr.
  • Bis 30 kWp Leistung entfällt die EEG-Umlage.
  • Erzeugt eigenen Strom für ca. 0,08 € pro kWh.
  • Ein Vierpersonenhaushalt wird mit einem 5 kWh Speicher zu ca. 75 % unabhängig vom Stromanbieter.
„Mit unserer Solaranlage vermeiden wir jährlich bis zu 9,4 t CO₂.“
Lohnt sich hoch 2

Unabhängig und sparsamer dank Solaranlage!

Nachdem alle Finanzierungsfragen geklärt waren, wurden die Anlage und der Speicher installiert. Spontan entschieden wir uns dann noch für ein Balkon-Solarmodul, das wir flexibel zusätzlich ohne Zwischenspeichern für den direkten Verbrauch einsetzen können. Jedes Plus an Solarenergie bedeutet schließlich mehr Unabhängigkeit vom Stromanbieter – und somit gesparte Stromkosten. Und allein mit unserer Anlage auf dem Dach vermeiden wir jährlich bis zu 9,4 t CO₂. Wir sind also mehr als happy mit unserer Entscheidung. Nicht zuletzt, weil wir Jörg damit ins Aus der Energie-Spar-Challenge befördern!