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AKW

Atomkraftwerk

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BAFA

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

BDEW

Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

BEKO

Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligung am integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept

BHKW

Blockheizkraftwerke sind Heizungsanlagen, die gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen (Kraft-Wärme-Kopplung). Die Abwärme ihrer Verbrennungsmotoren nutzen sie direkt, um beispielsweise Gebäude zu heizen. Der Strom wird ebenfalls selbst genutzt oder ins Netz eingespeist.

Bioenergie

Bioenergie bezeichnet Wärme, Strom und Kraftstoffe, die aus Biomasse gewonnen werden. Als Biomasse werden Stoffe organischer Herkunft, also pflanzliche oder tierische Produkte, bezeichnet. Im Gegensatz zu anderen Formen der Energieerzeugung wird bei Bioenergie nur so viel CO2 freigesetzt, wie vorher von den Pflanzen gebunden wurde.

Biogas

Biogas steht für alle Gase, die durch Vergärung aus Biomasse entstehen und die energetisch verwertbar sind.

Biomasse

Alle Stoffe organischer Herkunft, die durch Pflanzen und Tiere anfallen oder erzeugt werden, werden als Biomasse bezeichnet. Sie umfasst alle in der Natur lebenden und gestorbenen Pflanzen und Tiere, sowie deren Rückstände und Nebenprodukte. Beispiele sind Holz, Stroh, tierische Exkremente wie Dung oder Pflanzenöl.

BIP

Bruttoinlandsprodukt

Blockheizkraftwerk

Blockheizkraftwerke sind Heizungsanlagen, die gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen (Kraft-Wärme-Kopplung). Die Abwärme ihrer Verbrennungsmotoren nutzen sie direkt, um beispielsweise Gebäude zu heizen. Der Strom wird ebenfalls selbst genutzt oder ins Netz eingespeist.

BMU

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

BMUB

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

BMWi

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Bruttostromerzeugung

Bruttostromerzeugung bezeichnet die gesamte in Kraftwerken erzeugte elektrische Energie. Sie hat den Zusatz „brutto“, weil sie auch den Eigenverbrauch der Anlagen und die Leistungsverluste auf dem Weg miteinschließt.

Bruttostromverbrauch

Der Bruttostromverbrauch ist die Summe der gesamten ins Stromnetz eingespeisten Erzeugung eines Landes (Wind, Wasser, Sonne, Kohle, Öl, Erdgas und andere) und der Stromflüsse aus dem Ausland, abzüglich der Stromflüsse ins Ausland.

Bürgersolaranlage

Eine von Privatpersonen gemeinschaftlich gebaute und betriebene Photovoltaikanlage.

Bürgerwindpark

Eine von Privatpersonen gemeinschaftlich gebaute und betriebene Windanlage.

nach oben C
CCS

Carbon Capture and Storage – Abscheidung und unterirdische Speicherung von CO2

Clusteranbindung

Werden mehrere Offshore-Windparks an eine Anschlussleitung mit hoher Transportkapazität angeschlossen, spricht man von einer Clusteranbindung. Damit muss nicht jeder Windpark separat ans Netz angeschlossen werden und die Eingriffe in die Meeresumwelt werden vermindert.

CO2

Kohlendioxid (CO2), auch Kohlenstoffdioxid, ist ein Gas, das aus Kohlenstoff und Sauerstoff besteht. Es ist ein Treibhausgas und natürlicher Bestandteil der Luft. Der eigentlich geringe Gehalt ist jedoch im vergangenen Jahrhundert stark angestiegen.

CO2-Zertifikate

Erlaubnis für Unternehmen eine bestimmte Menge von CO2 auszustoßen.

nach oben D
Demand Side Management

Demand Side Management bzw. Lastmanagement bedeutet, den Stromverbrauch durch Zu- und Abschalten aktiv zu steuern und so flexibel an das Angebot anzupassen. Industrieunternehmen können diese Flexibilität vermarkten.

dena

Deutsche Energie-Agentur GmbH

Direktvermarktung

Der Verkauf von Strom aus erneuerbaren Energiequellen an Großabnehmer oder an der Strombörse wird als Direktvermarktung bezeichnet. Mit der Novelle des EEG im Jahr 2014 müssen Betreiber von neuen Anlagen Ihren regenerativ erzeugten Strom nun direkt vermarkten, also einen Käufer für Ihren Strom suchen (Ausnahme: Kleinanlagen).

Dunkelflaute

Wenn die Sonne nicht scheint (= dunkel) und kein Wind weht (= Flaute), werden weder Sonnen- noch Windenergie erzeugt und eingespeist. Diese Situation wird auch als Dunkelflaute bezeichnet.

nach oben E
EEG

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) regelt die Anschluss- und Abnahmeverpflichtung der Netzbetreiber zur Aufnahme von Strom aus erneuerbaren Energien sowie die Vergütung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Das EEG wirkt so als Treiber für den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland. Es ersetzt seit dem Jahr 2000 das Stromeinspeisegesetz.

EEG-Umlage

Die Erneuerbare-Energien-Gesetz-Umlage (EEG-Umlage) sorgt auf Grundlage des EEG dafür, dass die Differenzkosten aus Vergütung und Vermarktung der erneuerbaren Energien von Stromendverbrauchern getragen werden.

Einspeisevergütung

Eine staatlich festgelegte Vergütung von Strom. Der Stromerzeuger erhält sie vom Netzbetreiber für die Einspeisung seiner erzeugten Energie ins Stromnetz. In Deutschland sind die Einspeisevergütung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen sowie die Umlage auf den Strompreis im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt.

Einspeisevorrang

Bevor Strom aus konventionellen Energien ins Netz eingespeist wird, kommt Ökostrom zum Zug. Dieser Einspeisevorrang wurde im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegt. Erneuerbare Energien haben nur geringe variable Erzeugungskosten, deshalb würden sie auch ökonomisch gesehen im Strommarkt zuerst verkauft werden.

Emissionshandel

Unter Emissionshandel versteht man den Handel von so genannten Emissionszertifikaten. Werden weniger Treibhausgasemissionen produziert, als das Unternehmen Zertifikate hat, kann es diese verkaufen. Werden mehr Treibhausgase emittiert, muss das Unternehmen Zertifikate zukaufen. Durch eine Höchstgrenze an Zertifikaten beschränkt der Emissionshandel den Kohlendioxid-Ausstoß. Es entsteht ein Preis für das Recht, die Atmosphäre zu verschmutzen.

Emissionszertifikate

Emissionszertifikate erlauben es Unternehmen, eine bestimmte Menge an CO2 auszustoßen. Diese Zertifikate können gekauft und verkauft werden.

Endenergie

Die Energiemenge, die den Verbraucher in Form von Brennstoffen, Treibstoffen oder elektrischer Energie erreicht, nennt man Endenergie.

Energieeffizienz

Die Energieeffizienz beschreibt, wie hoch der Energieaufwand ist, um einen bestimmten Nutzen zu erzielen. Je geringer der Energieverlust, desto höher ist die Energieeffizienz.

Energieeinsparverordnung

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) regelt den energiesparenden Wärmeschutz und die energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden. Durch bautechnische Anforderungen wird der Energiebedarf eines Gebäudes und somit der Energieverbrauch eingegrenzt. Sie gilt für Wohngebäude, Bürogebäude und gewisse Betriebsgebäude.

Energy-only-Markt

Ein Energiemarkt, bei dem primär ausschließlich tatsächliche Energielieferungen vergütet werden, nicht die reine Bereitstellung von Leistung, heißt Energy-only-Markt.

EnEV

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) regelt den energiesparenden Wärmeschutz und die energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden. Durch bautechnische Anforderungen wird der Energiebedarf eines Gebäudes und somit der Energieverbrauch eingegrenzt. Sie gilt für Wohngebäude, Bürogebäude und gewisse Betriebsgebäude.

Erneuerbare Energien

Als erneuerbare Energien/regenerative Energien werden Energieformen bezeichnet, die praktisch unerschöpflich zur Verfügung stehen: Sonnen-, Wind-, Wasser-, Bioenergie oder Geothermie stehen praktisch unerschöpflich zur Verfügung.

EWärmeG

Strom, der regelmäßig in schnellen Abständen seine Richtung verändert, heißt Wechselstrom. Die Netzfrequenz 50 Hz in Deutschland bedeutet, dass der Strom 50 Mal in der Sekunde die Richtung wechselt. Wechselstrom wird auch AC, „alternating current“, genannt.

EWS

Elektrizitätswerke Schönau

nach oben F
Flexibilitätsprämie

Betreiber von Biogasanlagen und Biomethananlagen erhalten eine im EEG definierte „Flexibilitätsprämie“ mit dem Ziel, dass die bedarfsorientierte Stromproduktion aus Biomasse erhöht wird. Die Prämie gibt es für die Bereitstellung zusätzlicher, regelbarer, installierter Leistung und damit für Investitionen in größere Gasspeicher und Generatoren.

Fossile Brennstoffe

Fossile Brennstoffe wie Braunkohle, Steinkohle, Erdöl und Erdgas sind nicht unendlich verfügbar. Sie bestehen hauptsächlich aus Kohlenstoff bzw. Kohlenwasserstoffen, die bei der Verbrennung in Kohlendioxid umgewandelt werden.

Fracking

Fracking“ ist die Abkürzung für den englischen Begriff „hydraulic fracturing“. Dabei werden durch Druck Risse in unterirdischen Gesteinsschichten erzeugt, damit Gase oder Flüssigkeiten leichter und beständiger zur Bohrung fließen und gewonnen werden können.

nach oben G
Geothermie

Geothermie, auch Erdwärme genannt, ist die in der Erdkruste gespeicherte Wärmeenergie. Je weiter man in die Erdkruste vordringt, desto wärmer wird es. Diese Wärmeenergie kann zur Energiegewinnung genutzt werden. Geothermie ist also eine erneuerbare Energiequelle.

Gleichstrom

Im Gegensatz zum Wechselstrom ändert sich die Fließrichtung des Gleichstroms nicht. Er wird beispielsweise von Batterien und Photovoltaik-Anlagen erzeugt und muss zunächst in Wechselstrom umgewandelt werden, bevor er Verbrauchern über die Steckdose bereitgestellt werden kann.

Grundlast

Die Grundlast ist der Grundbedarf an Strom, der während eines Tages zu jeder Zeit benötigt wird. Die Nachfrage nach Energie ist also die ganze Zeit über mindestens so hoch wie die Grundlast. Dem Strombedarf entsprechend ist die Grundlast im Winter höher als im Sommer.

GW

Gigawatt

GWh

Gigawattstunde

nach oben H
HGÜ

Wird Strom über sehr weite Strecken transportiert, kann dies mit einer gleichbleibenden Hochspannung von etwa 400 Kilovolt geschehen, der so genannten Hochspannungsgleichstromübertragung. Die Hochspannung wird vor der Übertragung durch Leistungstransformatoren erzeugt und im Anschluss in Umspannwerken in niedrigere Spannungsebenen transformiert.

nach oben I
IEA

IEA ist die Internationale Energieagentur – eine Kooperationsplattform im Bereich der Erforschung, Entwicklung, Markteinführung und Anwendung von Energietechnologien mit Sitz in Paris, die im Zuge der Ölkrisen gegründet wurde.

IEKK

Das „Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept Baden-Württemberg“ (IEKK) konkretisiert die im Klimaschutzgesetz des Landes Baden-Württemberg festgelegten Klimaschutzziele zum Ausbau der erneuerbaren Energien, zur Energieeinsparung und zur Wirtschaftlichkeit für 2020. Das Konzept wurde Mitte 2014 im Landtag verabschiedet und enthält Strategien und Maßnahmen, mit denen u.a. die Klimaschutzziele in Baden-Württemberg erreicht werden sollen.

IKI

IKI ist die „Internationale Klimaschutzinitiative“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Seit 2008 finanziert sie gezielt Projekte zum Klimaschutz und zum Schutz der biologischen Vielfalt in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie in Transformationsländern, in denen sich das politische oder ökonomische System grundlegend ändert.

IRENA

Die Internationale Organisation für erneuerbare Energien (IRENA) mit Sitz in Abu Dhabi und Bonn hat als internationale Regierungsorganisation die Aufgabe, Industrie- und Entwicklungsländer beim Ausbau der erneuerbaren Energien zu beraten und zu unterstützen.

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Joule

Die Menge an Energie, mit der man ein Watt Leistung eine Sekunde lang aufrechterhalten kann.

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Kapazitätsmarkt

Unter einem Kapazitätsmarkt wird ein Markt verstanden, bei dem nicht nur die verbrauchte Strommenge vergütet wird, sondern auch die Bereithaltung von Stromerzeugungskapazitäten. Kapazitätsmechanismen sollen zur Versorgungssicherheit beitragen.

Klimaschutzgesetz

Das Klimaschutzgesetz ist ein Gesetz zur Förderung des Klimaschutzes in Baden-Württemberg. Es wurde am 7.5.2013 verabschiedet. Das Gesetz enthält Ziele zur Reduktion von CO2 und wird durch das integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept (IEKK) ergänzt.

Kraft-Wärme-Kopplung

Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist ein Verfahren, bei dem sowohl elektrischer Strom als auch nutzbare Wärme gewonnen werden, etwa in Blockheizkraftwerken. Der Nutzungsgrad von Kraft-Wärme-Kopplung beträgt bis zu 90 Prozent.

KW

Kilowatt

KWh

Kilowattstunde

KWK

Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist ein Verfahren, bei dem sowohl elektrischer Strom als auch nutzbare Wärme gewonnen werden, etwa in Blockheizkraftwerken. Der Nutzungsgrad von Kraft-Wärme-Kopplung beträgt bis zu 90 Prozent.

Kyoto-Protokoll

Im Kyoto-Protokoll verpflichteten sich Industrieländer im Zeitraum von 2008 bis 2012 die eigenen Treibhausgasemissionen um mindestens fünf Prozent zu senken. Ziel des Protokolls war es, der globalen Erwärmung und dem Klimawandel entgegenzusteuern. Auf der UN-Klimakonferenz in Doha im Dezember 2012 wurde eine zweite Verpflichtungsperiode des Protokolls bis 2020 beschlossen.

nach oben L
Lastmanagement

Lastmanagement bedeutet, dass der Strombedarf, auch Netzlast genannt, der Erzeugung angepasst wird, um Lastspitzen zu vermeiden. Dies ist sinnvoll, da zukünftig durch erneuerbare Energien immer mehr nicht steuerbare Erzeugung im System vorhanden sein wird.

LNV

Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V.

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Managementprämie

Prämie zur Entschädigung von Anlagenbetreibern für den Mehraufwand und die Risiken aus der Direktvermarktung.

Marktprämie

Prämie für Betreiber von Anlagen zur Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien die ihren Strom an der Strombörse direkt vermarkten.

Merit-Order-Effekt

Strom aus Erneuerbaren Energien hat laut EEG Vorfahrt im Netz und wird vorrangig eingespeist. An besonders windigen oder sonnigen Tagen, an denen viel erneuerbarer Strom erzeugt wird, erhöht sich das Stromangebot an der Börse. Der „erneuerbare Strom“ wird dann zuerst eingesetzt, um die Stromnachfrage zu decken – und verdrängt dadurch das Angebot der teuersten konventionellen Stromanbieter und senkt den Börsenpreis. Dieser Effekt heißt Merit-Order.

MW

Megawatt

MWh

Megawattstunde

nach oben N
NABU

Naturschutzbund Deutschland e. V.

NEP

Netzentwicklungsplan: Ein von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern ausgearbeiteter Plan zum Ausbau der deutschen Stromübertragungsnetze.

Nettostromverbrauch

Der Nettostromverbrauch ist die von Verbrauchern genutzte Strommenge. Nicht eingerechnet sind der Eigenbedarf der Kraftwerke und Übertragungs- beziehungsweise Netzverluste.

Netzentgelte

Netzentgelte sind Gebühren, die die (Gas- und Strom-)Netzbetreiber den Energieanbietern für die Durchleitung von Gas und Strom in Rechnung stellen. Diese Kosten werden wiederum vom Endverbraucher getragen und sind im Strompreis mitenthalten. Da Netze natürliche Monopole sind, ist Verbraucherschutz in diesem Marktsegment besonders wichtig. Deshalb regelt die Bundesnetzagentur den Netzzugang und die Netzentgelte.

Netzentwicklungsplan

Der Netzentwicklungsplan (NEP) ist ein von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern ausgearbeiteter Plan zum Ausbau der deutschen Stromübertragungsnetze. Er wurde als Bundesbedarfsplan 2013 als Gesetz der Bundesregierung verabschiedet. Bundesweit sind 2.800 Kilometer neue Trassen zu bauen. Darüber hinaus müssen 2.900 Kilometer bestehender Stromleitungen verstärkt werden.

Nutzenergie

Nutzenergie bezeichnet die Energie, die dem Endnutzer für seine Bedürfnisse zur Verfügung steht. Sie wird direkt aus der Endenergie gewonnen. Mögliche Formen von Nutzenergie sind Wärme zur Raumheizung, Kälte zur Raumkühlung, Licht oder mechanische Arbeit.

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Offshore

Stromerzeugung mit Windkraftanlagen auf See.

Onshore

Stromerzeugung mit Windkraftanlagen an Land.

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Pellets

Holzpellets werden aus Holz oder Säge-Nebenprodukten hergestellt und vor allem in Pellet-Heizungen als Brennstoff genutzt. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, also ein erneuerbarer Energieträger. Zudem ist Holz CO2-neutral, da es bei der Verbrennung so viel Kohlendioxid freisetzt wie es beim Wachsen bindet.

Photovoltaik

Photovoltaik ist die Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mit Hilfe von Solarzellen.

Power to gas

Power-to-Gas ist ein System, das mittels Elektrolyse Strom aus erneuerbaren Energien in Wasserstoff oder künstliches Erdgas umwandelt. In dieser Form kann die Energie im Erdgasnetz gespeichert werden.

Power to heat

Der Begriff Power-to-Heat bezeichnet die Umwandlung von Strom in Wärme für z.B. Heizungsanlagen oder Warmwasserbereitung.

Primärenergie

Wasser, Sonne, Wind, Erdgas, Steinkohle und Erdöl beispielweise tragen auch dann Energie, wenn diese noch nicht nutzbar gemacht wurde. Diese Energie nennt man Primärenergie. Primärenergie kann in Sekundärenergie wie Benzin oder Koks umgewandelt werden. Sekundärenergie kann nach weiteren Verlusten von Verbrauchern als Endenergie genutzt werden.

Pumpspeicherkraftwerk

Ein Pumpspeicherkraftwerk ist ein Energiespeicher, der aus zwei miteinander verbundenen Staubecken in unterschiedlichen Höhen besteht. Ist Strom billig, wird dieser verwendet, um Wasser in das obere Becken zu pumpen. Zu Zeiten mit hohem Strompreis fließt das Wasser in das untere Becken zurück und setzt eine Turbine in Bewegung, die wiederum Strom erzeugt.

nach oben R
Repowering

Alte Kraftwerke werden durch neue, leistungsstärkere ersetzt, um den Wirkungsgrad einer Anlage zu steigern. Dies ist vor allem bei Windenergieanlagen an guten Standorten sinnvoll, da sich hier die Technik im Laufe der Jahre erheblich verbessert hat.

Reservekraftwerke

Um bei der Energiewende eine sichere Energieversorgung zu garantieren, stehen bei möglichen Engpässen alte Kohle- oder Gaskraftwerke zur Verfügung, die bei Engpässen reaktiviert werden können. Sie wurden von den Netzbetreibern – im Auftrag der Bundesnetzagentur – für die Übergangszeit unter Vertrag genommen.

nach oben S
SAIDI-Index

Der System Average Interruption Duration Index - spiegelt die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung je angeschlossenen Letztverbraucher innerhalb eines Kalenderjahres wider.

Smart Grid

Das intelligente Stromnetz „Smart Grid“ ist ein Zukunftskonzept, bei dem die verschiedenen Akteure des Energiesystems – Stromerzeuger, Speicher, Netze, Verbraucher – kommunikativ miteinander verbunden sind. Kernelement ist die optimale und flexible Anpassung der Stromerzeugung an die Nachfrage. Es dient der effizienten und störungsfreien Energieversorgung der Zukunft.

Smart Meter

Ein Smart Meter ist ein intelligenter Stromzähler, der in ein Kommunikationsnetz eingebunden ist und dem Anschlussnutzer den Energieverbrauch und die Nutzungszeit anzeigt. Die erhobenen Daten werden an das Energieversorgungsunternehmen übertragen. Smart Meter sind wichtige Bestandteile intelligenter Stromnetze (Smart Grid).

Solaranlage

Anlage, die Sonnenenergie in Strom umwandelt.

Solarthermieanlage

Anlage die Sonnenenergie zur Erwärmung von Wasser nutzt.

Spitzenausgleich

Energieintensive Unternehmen des produzierenden Gewerbes erhalten eine Steuerbegünstigung namens Spitzenausgleich, wenn sie ihre Energieeffizienz ab 2013 um jährlich 1,3 Prozent und ab 2016 um jährlich 1,35 Prozent erhöht. Zudem müssen Umwelt- oder Energiemanagementsysteme eingeführt werden.

Strategische Reserve

Als Strategische Reserve bezeichnet man eine festgelegte Menge an Erzeugungskapazitäten, die zentral beschafft wird, dem regulären Strommarkt jedoch nicht zur Verfügung steht. Diese Kapazitäten stehen als Reserve zur Verfügung und erhöhen somit die Versorgungssicherheit.

Stresstest

Im Stresstest werden Kernkraftwerke auf ihre Sicherheitsreserven unter extremen Ereignissen und Unfällen geprüft, um etwaige Nachrüstungsbedarfe zu analysieren.

nach oben T
Treibhauseffekt

Die Erwärmung der Erde durch die Wirkung von Treibhausgasen in der Atmosphäre wird Treibhauseffekt genannt. Die Gase lassen Strahlung, die von der Sonne kommt, hindurch, absorbieren oder reflektieren aber Wärmestrahlung, die von der Erde abgegeben wird.

Treibhausgas

Diese gasförmigen Stoffe in der Luft nehmen die Infrarotstrahlung der Erde auf und erwärmen dadurch die Erdoberfläche und die untere Atmosphäre. So tragen sie zum Treibhauseffekt bei. Eines dieser Treibhausgase ist Kohlendioxid (CO2).

TW

Terawatt

TWh

Terawattstunde

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Übertragungsnetz

Ein Netz aus Stromleitungen, das elektrische Energie über große Distanzen von den Kraftwerken zu den Verteilungsnetzen übertragen kann.

nach oben V
Versorgungssicherheit

Versorgungssicherheit bedeutet, dass eine störungsfreie Versorgung mit Strom und Gas langfristig und zu jeder Zeit abgesichert ist.

Volatile Energieträger

Volatile (fluktuierende) Energieträger erzeugen Energie nicht gleichmäßig, sondern schwankend. Das trifft zum Beispiel auf die Solar- oder Windenergie zu, da die Sonne nicht durchgängig scheint und der Wind nicht immer weht.

nach oben W
Wechselstrom

Strom, der regelmäßig in schnellen Abständen seine Richtung verändert, heißt Wechselstrom. Die Netzfrequenz 50 Hz in Deutschland bedeutet, dass der Strom 50 Mal in der Sekunde die Richtung wechselt. Wechselstrom wird auch AC, „alternating current“, genannt.

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