So wird die Energiewende auch für Unternehmen attraktiv

Ohne Unternehmen geht nichts – gerade im Industrieland Baden-Württemberg. Zur Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Energieeffizienz und erneuerbarer Energien bietet das Land eigene Programme, die die Maßnahmen des Bundes und der Europäischen Union ergänzen. 

Lagerhallendach mit Solaranlagen
Die meisten Firmengebäude bieten ausreichend Fläche für Photovoltaikanlagen. // Copyright: Shutterstock/Lukassek

Die meisten Förderprogramme richten sich an kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von max. 50 Mio. € oder einer Jahresbilanz von max. 43 Mio. €.

Um zukünftig die Energieeffizienzpotenziale von Unternehmen noch besser zu erschließen, fördert das Umweltministerium regionale Kompetenzstellen für Energieeffizienz (KEFF) in den zwölf Regionen Baden-Württembergs. Die KEFF stehen Unternehmen (vor allem KMU) flächendeckend, kostenlos und unabhängig als Ansprechpartner zur Verfügung und helfen, nach einer ersten individuellen Bestandsaufnahme – dem KEFF-Check – die passenden Energiebera-tungsangebote auszuwählen. Neben zahlreichen Informationsveranstaltungen bieten sie außer-dem Unterstützung bei der Einbindung in Energieeffizienznetzwerke und bei der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen an. 

Darüber hinaus stehen Ihnen als hilfreiche Anlaufstellen zu den Themen Contracting, Kraft-Wärme-Kopplung und Energiemanagement die gleichnamigen Kompetenzzentren sowie für den Gebäudebereich Zukunft Altbau bei der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) zur Verfügung.

Nicht zuletzt gibt es auch fast in jedem Landkreis eine regionale Energieagentur, die ebenfalls kompetenter Ansprechpartner in Sachen Energieeffizienz sein kann. 

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