Autohaus Haitzler: Hier hat Nachhaltigkeit Vorfahrt

Den Blick in die Zukunft nicht nur wagen, sondern sie auch aktiv mitgestalten. Das zeichnet den Unternehmergeist von Andreas Haitzler aus. Er führt Autohäuser in Forbach und Gernsbach, die er schrittweise auf erneuerbare Energien ausrichtet. Das Gebäude in Gernsbach ist startklar für eine klimaneutrale Zukunft. Ein Unternehmer, der Verantwortung übernimmt. Und so zur Inspiration für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Kundschaft wird.   

Dieses Projekt wurde vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg für seinen besonderen Beitrag zur Energiewende ausgezeichnet. Eine Übersicht aller geehrten Projekte finden Sie hier.

Staatssekretär Dr. Andre Baumann übergibt die Auszeichnung „Hier wird die Energiewende gelebt“ an Andreas Haitzler (2.v.r.)
Staatssekretär Dr. Andre Baumann übergibt die Auszeichnung „Hier wird die Energiewende gelebt“ an Andreas Haitzler (2.v.r.).

Offen für eine nachhaltige Zukunft

Die Klimaziele sind ein großes Zukunftsthema, das auch die Automobilbranche auf Trab hält. Andreas Haitzler zeigt sich offen für alle Veränderungen hin zu einer klimafreundlichen Zukunft. So verkaufte er in seinem Autohaus 2014 sein erstes rein elektrisch betriebenes Fahrzeug und freut sich, dass die Nachfrage nach Elektromobilität stetig ansteigt. Doch als Unternehmer nachhaltig zu handeln versteht Haitzler als eine ganzheitliche Aufgabe. Als dann die Renovierung seines Betriebs in Gernsbach bevorstand, entschloss er sich statt eines Neubaus für eine Sanierung der beiden Gebäudekomplexe in Gernsbach, bei der er ganz und gar auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz setzte. 

Schritt für Schritt zum klimaneutralen Autohaus 

Gesagt, getan: 2013 startete der Umbau des Verkaufsgebäudes mit einer Komplettsanierung und Dämmung des Daches im vorderen Gebäudekomplex. Solaranlagen konnten aufgrund der Statik nur im hinteren Teil des Hauses installiert werden. In Kombination mit einem Speicher hat sich der Gesamtstromverbrauch insgesamt erheblich reduziert. Für Stromspeicher gibt es übrigens verschiedenste Förderprogramme – eine Investition lohnt sich in jeglicher Hinsicht! 
Auch die Heizanlage wurde auf den neusten Stand gebracht: Seit 2016 kommen u. a. Deckenstrahlplatten, eine elektronische Heizungsregelung, Hocheffizienzpumpen und Solarthermie zum Einsatz. Seither erfolgt die Warmwassererzeugung über Solarthermie. Die Technologien greifen optimal ineinander und sorgen für eine sparsame und energieeffiziente Wärmeversorgung. 
In den Innenräumen des Firmengebäudes wurde die Beleuchtung vollständig auf LED umgestellt. Eine simple Maßnahme, mit der sich der Stromverbrauch noch weiter senken lässt.  

Haitzler stellt das Sanierungskonzept des Autohauses vor
Schritt für Schritt in die Klimaneutralität: Haitzler stellt das Sanierungskonzept des Autohauses vor.

Auch in Sachen Elektromobilität bleibt der Unternehmer am Ball. Schon seit 2014 hat das Autohaus Ladepunkte für Elektrofahrzeuge zur Eigennutzung. In naher Zukunft soll eine öffentliche Ladestation für die Kundschaft gebaut werden. Elektro- und Hybridfahrzeuge kann man im Autohaus Haitzler übrigens auch Probe fahren. Das mindert die Berührungsängste bei der Kundschaft – und zeigt, mit wie viel Spaß Nachhaltigkeit verbunden ist.  

Andreas Haitzler steht neben einer Ladestation eines Elektroautos
Nutzen im doppelten Sinne: Solarenergie wird hier vor Ort genutzt – und eingespeist.

Nachhaltigkeit bedeutet nachhaltig zu Handeln 

Haitzlers Verantwortungsbewusstsein, seine Entschlossenheit und Konsequenz sind bemerkenswert. Sein Beispiel zeigt, dass jedes Unternehmen, ob Großfabrik oder Autohaus, die Energiewende leben und mitgestalten kann.  

Fragen zum Projekt?

Herr Haitzler beantwortet sie gerne per E-Mail: Andreas.Haitzler@haitzler.de

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