Druckluft für die Energiewende

Die Mader GmbH und Co. KG setzt sich tatkräftig für die Energiewende in Baden-Württemberg ein. Das Unternehmen für Druckluft und Pneumatik liefert seinen Kundinnen und Kunden individuell zugeschnittene energieeffiziente Druckluftlösungen. Und geht selbst mit gutem Beispiel voran: Die fassadenintegrierte Photovoltaikanlage erzeugt Strom aus erneuerbarer Sonnenenergie.

Dieses Projekt wurde vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg für seinen besonderen Beitrag zur Energiewende ausgezeichnet. Eine Übersicht aller geehrten Projekte finden Sie hier.

Umweltminister Franz Untersteller überreicht Geschäftsführer Peter Maier (l.) und Gesellschafter Werner Landhäußer (r.) die Ehrung „Hier wird die Energiewende gelebt“.
Umweltminister Franz Untersteller überreicht Geschäftsführer Peter Maier (l.) und Gesellschafter Werner Landhäußer (r.) die Ehrung „Hier wird die Energiewende gelebt“.

Individuelle Druckluftlösungen

Die ca. 62.000 bundesweit installierten Druckluftanlagen verbrauchen jährlich ca. 16 Milliarden kWh (Kilowattstunden) Strom. Mit der richtigen Drucklufttechnik kann dieser Wert um bis zu 50 % gesenkt werden. Die Mader GmbH und Co. KG ist auf Druckluft-Audits nach DIN EN ISO 11011 spezialisiert, auf deren Grundlage sie ihren Kundinnen und Kunden entsprechend personalisierte Lösungen zur Energieeffizienzsteigerung im Druckluftbereich anbietet. 
Das 1935 gegründete Unternehmen beschäftigt heutzutage 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sechs Auszubildende. Der Hauptsitz ist in Leinfelden-Echterdingen, die Serviceniederlassung in Eichenau bei München.

Starkes Wertesystem als Grundlage

Die unternehmenseigenen Werte hält die Mader GmbH und Co. KG im selbst entwickelten „WerteCodex“ fest. Mit Ruhe, Entschlossenheit und Mut zu unkonventionellen Lösungen soll die Mitarbeiterschaft an die Arbeit gehen. Weitere Eckpfeiler des Codex: Nachhaltiges Handeln fördern und Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung als Einheit betrachten.
Das Thema nachhaltige Unternehmensführung schreibt Geschäftsführer Peter Maier groß: Mader wurde 2014 mit dem Umweltpreis für Unternehmen Baden-Württemberg sowie 2015 und 2018 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis TOP3 ausgezeichnet. Warum, legt das Unternehmen gerne offen: Alle zwei Jahre veröffentlicht es einen Nachhaltigkeitsbericht, in dem die Bestrebungen zur Energieeffizienz und zum Klimaschutz im Detail erläutert werden.

Die fassadenintegrierte Photovoltaikanlage
Die fassadenintegrierte Photovoltaikanlage
Fast 400 Solarmodule auf einer Gesamtfläche von rund 570 m²
Fast 400 Solarmodule auf einer Gesamtfläche von rund 570 m²

Selbst als Vorbild voranschreiten

Das Madersche Energiewende-Herzstück: die fassadenintegrierte Photovoltaikanlage an der Ost-, Süd- und Westseite des Firmengebäudes in Leinfelden-Echterdingen. Die 397 Solarmodule umfassen zusammen eine Fläche von rund 570 m² – bei einer Leistung von knapp 95.000 kWp (Kilowattpeak). Rund 70 % des Strombedarfs im Hauptsitz wird durch die Anlage gedeckt. Zusätzlich kann das Unternehmen jährlich 10.000 kWh ins Stromnetz einspeisen.
Zusätzlich zur Photovoltaikanlage wurden die Fassaden mit moderner Wärmedämmung ausgestattet sowie die Fensterflächen mittels Holzkonstruktion und Dämmung verkleinert und die Fenster dreifach verglast. Dies dient der Wärmeeffizienz im Hauptsitz. Darüber hinaus hat die Firma ihre kürzlich sanierte Logistikhalle mit einem Pelletofen ausgestattet. Dieser fasst ca. 20 t Pellets – die im Vergleich zum Öl, mit dem zuvor geheizt wurde, rund 60 % weniger CO₂ ausstoßen.
Auch im Verwaltungsgebäude wird klimafreundlich geheizt und gekühlt: Hier läuft eine Luft/Wasser-Wärmepumpe. Sie wird von einer modernen Lüftungsanlage unterstützt, die entsprechend temperierte Luft ins Gebäude schleust.

Grußwort von Geschäftsführer Peter Maier
Grußwort von Geschäftsführer Peter Maier
Werner Landhäußer (Gesellschafter und ehemaliger Geschäftsführer) erklärt die Relevanz der Anstrengungen.
Bei Mader hat Klimaschutz Tradition: Werner Landhäußer (Gesellschafter und ehemaliger Geschäftsführer) erklärt die Relevanz der Anstrengungen.
Von den Bestrebungen begeistert: Roland Klenk, Oberbürgermeister von Leinfelden-Echterdingen
Von den Bestrebungen begeistert: Roland Klenk, Oberbürgermeister von Leinfelden-Echterdingen
Umweltminister Untersteller lobt das Unternehmen für sein vorbildliches Handeln.
Umweltminister Untersteller lobt das Unternehmen für sein vorbildliches Handeln.
Führung durchs Unternehmen und die Fertigung (v. l. n. r.: Minister Untersteller, Peter Maier, Werner Landhäußer)
Führung durchs Unternehmen und die Fertigung (v. l. n. r.: Minister Untersteller, Peter Maier, Werner Landhäußer)

Die Energiewende gleich doppelt vorantreiben

Das Unternehmen unterstützt die Energiewende gleich doppelt: Zum einen mit tatkräftigem eigenem Bestreben, sich selbst energetisch zu optimieren. Und zum anderen, indem es anderen Unternehmen hilft, ihren Druckluftbereich möglichst energieeffizient zu gestalten. Die Mader GmbH und Co. KG, die den Klimaschutz im Land so umfassend unterstützt, ist ein Best-Practice-Beispiel für gelebte Energiewende.

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