Freiflächensolaranlagen – darauf baut das Land

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Im Oktober 2019 veröffentlichte das baden-württembergische Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft einen Handlungsleitfaden zur Errichtung von Freiflächensolaranlagen. Durch diesen soll der planvolle Ausbau von Solarparks in Schwung gebracht werden – mit besonderem Augenmerk auf den Schutz und Erhalt der Natur und Artenvielfalt. 

Klimaschutz und Artenschutz vereint

Im Jahr 2017 waren rund 690.000 ha (Hektar) Potenzialfläche für Freiflächensolaranlagen verfügbar. Potenzial, das seither nur zurückhaltend in Anspruch genommen wurde. Dabei sind Solarparks ein echter Gewinn – und zwar nicht nur für das Vorankommen der Energiewende. Durch sie können kostengünstig große Mengen an klimaneutralem Strom erzeugt werden. Unter den Freiflächenanlagen können außerdem Biotope für Tiere und Pflanzen entstehen, welche sich bereits nach kurzer Zeit spürbar positiv auf die Biodiversität auswirken. Ein Vorzeigeprojekt, in dem dieser Aspekt hervorragend ausgeschöpft wird, ist der Solarpark Mooshof nahe des Bodensees: 

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Impulse und Hilfestellungen  

Der Leitfaden wurde vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus Fachinstituten, der Solarenergie und Landschaftsplanung sowie dem Wirtschaftsministerium des Landes erarbeitet. Er richtet sich an Kommunen, Behörden, kommunale Landesverbände, Regionalverbände, Naturschutzverbände, Bauernverbände sowie Projektierer und Planer. Darin finden sich neben Projektbeispielen umfangreiche Informationen zu folgenden Themenbereichen: 

  • Ökologische Gestaltungsmöglichkeiten    
  • Entwicklung, Ausbaustand und Wirtschaftlichkeit 
  • Planungsrecht 
  • Bürgerbeteiligung  

Der Leitfaden steht als PDF zum Download zur Verfügung.    

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