Versorgungssicherheit im Zeitalter erneuerbarer Energien

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Wie können wir eine zuverlässige und stabile Stromversorgung gewährleisten?

Unsere Stromversorgung ist eine der sichersten weltweit.
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Wer A sagt, muss auch B sagen. Und wer auf die Energiewende setzt, kommt nicht daran vorbei, das Energiesystem umzugestalten. Dies gilt auch für Baden-Württemberg. Noch 2010 stammte fast die Hälfte des hierzulande produzierten Stroms aus Kernenergie. In Zukunft sollen vor allem Wind und Sonne den Strom im Südwesten liefern. Doch deren Erträge schwanken. Um die stabile Versorgung dauerhaft und langfristig zu gewährleisten, muss sich unser Energiesystem verändern. Für den Wirtschaftsstandort ist das von großer Bedeutung. Und es ist machbar, wie unser Faktencheck zeigt.

Weltweit gesehen ist Deutschland einer der Standorte mit der sichersten Stromversorgung.

Was heißt eigentlich Versorgungssicherheit?

Die Versorgung deutscher Haushalte und Unternehmen mit Elektrizität soll sicher sein. Das ist auch in § 1 des Energiewirtschaftsgesetzes festgeschrieben. Das Bundeswirtschaftsministerium übernimmt das Monitoring dafür, die Übertragungsnetzbetreiber gewährleisten den Systembetrieb. Weltweit gesehen ist Deutschland einer der Standorte mit der sichersten Stromversorgung, wie der Kennwert der sogenannten „Nichtverfügbarkeit“ zeigt. Das ist die Zeitspanne, die eine Verbraucherin bzw. ein Verbraucher im Durchschnitt eines Jahres wegen ungeplanter Unterbrechungen nicht mit Strom versorgt werden konnte. Im europäischen Vergleich ist dieser Wert in Deutschland mit 15,14 Minuten im Jahr 2017 besonders niedrig (Quelle: Bundesnetzagentur). Das soll auch künftig so bleiben.

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