Checkliste: Wie werde ich Mitglied in einer Energiegenossenschaft?

Energiegenossenschaften sind längst ein wichtiger Stützpfeiler für die Energiewende vor Ort. Unterstützen Sie sie!

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1. Informationen sammeln

Energiegenossenschaften widmen sich verschiedenen Zielen, von der Bürgersolaranlage über Nahwärme bis zu Effizienzprojekten. Als Mitglied werden Sie sowohl Eigentümer und eventuell sogar ihr eigener Kunde. Einen ersten Überblick verschafft die Broschüre „Energiegenossenschaften – Erfolgsbeispiele aus Baden- Württemberg“. Wichtige Akteure und Ansprechpartner sind auch der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband sowie der Verband der BürgerEnergiegenossenschaften in Baden-Württemberg.

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2. Seriosität prüfen

Ob eine Genossenschaft rentabel wirtschaftet, erfahren Sie aus Bilanzen, Jahresabschlussbericht und Prüfungsbericht. Bei Neugründungen lohnt ein Blick in die Satzung bzw. in den Geschäftsplan. Erkundigen Sie sich auch nach Sperrfristen. 

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3. Mindest- und Maximalanlagen

Manche Genossenschaften geben Mindestanlagen vor oder setzen Obergrenzen. Jedes Mitglied hat in einer Genossenschaft eine Stimme und somit ein Mitspracherecht – unabhängig von der Anzahl seiner Anteile. Anteile gibt es wie bei der ÖEG mitunter schon ab 100 €. Die Beitrittserklärung, in der Sie auch Ihre Anteile verbindlich erwerben, gibt es vielfach bequem per Download.

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4. Finanzieller Mehrwert

Neben der Förderung nachhaltiger Energieerzeugung und -nutzung bieten die Energiegenossenschaften ihren Mitgliedern auch finanzielle Mehrwerte. Eine jährlich durch die Mitglieder festgelegte Dividende macht eine Mitgliedschaft auch aus monetären Überlegungen interessant. 

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Karte der Akteure

Die Karte der Akteure

Wo befindet sich die nächste Energiegenossenschaft? Wo das nächste Bioenergiedorf? Entdecken Sie zahlreiche Projekte, Unternehmen und Kommunen, die die Energiewende im Land vorantreiben.

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