Energiemanagement mit System

Ob Strom, Wärme, Treibstoff oder Trinkwasser – in einem Unternehmen lässt sich jeden Tag aufs Neue etwas finden, an dem es sich sparen lässt. Mit besonders gutem Beispiel und bemerkenswerten Ideen gehen die Dold Holzwerke voran. Das Herz des Unternehmens ist das Energiemanagementsystem, das Geschäftsführer Herbert Dold mit kompetenten Partnern kontinuierlich ausbaut.

Bildcollage mit Aufnahmen der Dold Holzwerke

Beispielhaftes Engagement im Betrieb

Ein Holzbetrieb braucht viel Energie: zum Sägen, Schneiden und insbesondere zum Trocknen, damit sich Massivholz schnell weiterverarbeiten lässt. Umso wichtiger sind da Einsparpotenziale: Bei den Dold Holzwerken wird beispielsweise schon seit Jahren stets ein Teil der beim Holzeinschnitt anfallenden Späne zu Pellets verarbeitet. Der andere Teil wandert zur Wärme- und Stromerzeugung in ein BiomasseHeizkraftwerk. Die Gemeinschaftsräume werden darüber hinaus durch eine energieeffi ziente Adsorptionskältemaschine klimatisiert. Wärme wird überdies dank Rauchgaskondensation zurückgewonnen. Seit Kurzem ersetzen Wasserfilter und Trinkwassersprudler für die Beschäftigten die wöchentlich angefallenen rund 20 Kisten
Plastik-Wasserflaschen.

Seit einigen Jahren werden die wichtigsten Verbrauchszahlen gemäß ISO 50001 mit System erfasst. An großen Maschinen, im Kraftwerk, in den Trockenräumen, sogar an der Betriebstankstelle sind Messsysteme angebracht. Auch eine Wetterstation liefert Daten, um den Verbrauch besser einschätzen zu können. Die schlauen Algorithmen dazu liefert das Freiburger Unternehmen ENIT Energy IT Systems, ausgezeichnet mit dem Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg. Mit seinem Managementsystem unterstützt es gezielt Industrie unternehmen. ENIT ermöglicht mit eigens entwickelter Hard- und Software Energie einsparungen von bis zu 20 %.

„Vor jeder Investition überlegen wir: Was passiert eigentlich energetisch?“

Mitunter dauert es zwar, bis die Schnittstelle mit der richtigen Software steht, damit Daten, etwa aus einer Wetterstation, verwertbar sind. Doch der Erfolg liegt auf der Hand: Alle im Unternehmen können dann ganz klar erkennen, wo wie viel Energie verbraucht wird – und vor allem, welchen enormen Einfluss jede und jeder Einzelne darauf hat, die Werte weiter zu verbessern.

Das Projekt in Zahlen

Projekt in Zahlen 1
Projekt in Zahlen 2
Projekt in Zahlen 3
Projekt in Zahlen 4
Portrait Herbert Dold

Vier Fragen an Herbert Dold

Ihre größte Motivation?
Der sorgsame Umgang mit Energie gehört für uns zur Wertschöpfung.

Die größte Herausforderung?
Jede Mitarbeiterin, jeden Mitarbeiter beim Energiesparen mitzunehmen und zu motivieren.

Ihr persönliches Highlight?
Jeden Monat aktuelle Ergebnisse über den sinkenden Energieverbrauch zu erfahren.

Ihr Geheimtipp?
Offen für neue Energiesparideen zu sein. Es gibt nahezu unendlich viele Möglichkeiten

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