Checkliste: Ein autarkes Energiesystem – ist das was für mich?

Ein vernetztes und intelligentes Strom- und Wärmesystem auf Basis regenerativer Energien ist ein erfolgversprechendes Modell für die Zukunft. Was benötigt man dafür?

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1. Ausreichend regenerative Energie quellen

Der Zugang zu Wind- und Solarenergie alleine reicht nicht aus. Wenn einmal kein Wind weht und die Sonne nicht scheint, ist zusätzlich ein wetterunabhängiger Energie produzent gefragt, etwa ein Biogas-BHKW.

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2. Passende Hardware

Um die erzeugte Energie adäquat einsetzen zu können, sind beispielsweise ein Wärmepumpensystem zum Heizen und Kühlen sowie ein ausreichend großer Speicher (Batterie) nötig.

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3. Intelligentes Energiemanagementsystem

Ein Energiemanagementsystem hilft, möglichst viel Energie direkt zum Verbraucher zu führen. Es regelt unter anderem die Nutzung abschaltbarer Geräte und hat im Blick, wie viel Energie verfügbar ist und wie viel in den nächsten 24 Stunden benötigt wird. Um den kommenden Wärme- und Kühlbedarf zu ermitteln, sollte es zum Beispiel auch die Wetterprognose in seine Berechnungen integrieren. 

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4. Die richtige Größe

Aufgrund der notwendigen Investitionen rechnet sich ein autarkes Energiesystem auf Basis regenerativer Energien erst ab einer bestimmten Größe. Grundsätzlich ist es aber ein denkbares Modell für größere Unternehmen, Nutzergemeinschaften oder Stadtquartiere.

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Karte der Akteure

Die Karte der Akteure

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